Ski alpin Shiffrin gewinnt Slalom-Auftakt mit großem Vorsprung

Sie macht genau da weiter, wo sie in der vergangenen Saison aufgehört hat: Nach dem Sieg des Gesamtweltcups hat Mikaela Shiffrin den Auftakt im Slalom deutlich gewonnen - und stellte einen Rekord ein.

Mikaela Shiffrin
KIMMO BRANDT/EPA-EFE/REX

Mikaela Shiffrin


Skirennfahrerin Mikaela Shiffrin hat den ersten Weltcup-Slalom der Saison souverän gewonnen. Die Gesamtweltcupsiegerin der vergangenen beiden Winter setzte sich im finnischen Levi in ihrer Paradedisziplin mit 0,58 Sekunden Vorsprung deutlich gegen die Vorjahressiegerin Petra Vlhova und die Österreicherin Bernadette Schild (+0,79 Sekunden) durch.

Für die 23 Jahre alte Shiffrin war es der 44. Weltcup-Sieg (davon 33 im Slalom) - und zugleich der dritte Sieg in Levi. Damit zog die US-Amerikanerin mit der dreifachen Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch gleich, die bisher als einzige Athletin dreimal dort triumphiert hatte.

Als beste Deutsche rutschte Marina Wallner nach gutem ersten Lauf vom neunten noch auf den 14. Platz ab, erfüllte damit zur Hälfte die DSV-interne Norm für die WM 2019 im schwedischen Åre. Für Christina Geiger ging es von Rang 24 auf Rang 17 nach vorne. DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier sagte in der ARD, das Resultat rufe "keine Jubelstürme" hervor.

Das nächste Slalomrennen der Ski-Alpin-Damen findet am 25. November in Killington (USA) statt.

ngo/dpa/sid



insgesamt 2 Beiträge
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meresi 18.11.2018
1. Keine Ahnung
was ein großer Vorsprung für einen unbedarften Sportler ist, aber die 0.58 sec sind eigentlich schwach für Shiffrin. Normalerweise gewinnt sie so mit mind. 1 bis 2 sec...ich glaub im Schnitt sind es 1.55 sec.
Sir_Lyon 18.11.2018
2. Keine Jubelstürme??
Das ist die Untertreibung des Wochenendes. Nachwuchs-Talente im Slalom gibts im DSV schon seit vieeelen vielen Jahren nicht mehr, Podiumsplätze oder gar Siegchancen - Fehlanzeige. Stattdessen fahren seit gefühlt einer Dekade immer die gleichen sattsam bekannten Loosertypen wie Geiger, Wallner und die anderen nur hinterher. Die schaffens an guten Tagen in den 2. Durchgang, mehr als die Plätze 15 bis 30 ist da nie drin. Aber zur WM fahren sie dann trotzdem immer wieder, obwohl es für die da nichts zu holen gibt. Von der einzigen Ausnahme dem Feigenblatt Rebensburg in den Speeddisziplinen mal abgesehen, ist das Frauenteam im Weltcup gerade mal drittklassig.
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