Mixed Zone Armstrong zurück auf dem Gipfel, Dix immer schneller

Er brauchte doppelt so lange wie zu aktiven Zeiten, aber er war ja nur mit Freunden unterwegs, als Lance Armstrong auf dem Rad die Alpen zurückkehrte. Sprinter Walter Dix macht weiter auf sich aufmerksam, ein deutscher Kollege schaffte die WM-Norm.


Hamburg - Fast zwei Jahre nach seiner letzten Tour de France kehrte Armstrong zum gefürchteten Mont Ventoux in die Alpen zurück. Der siebenmalige Tour-Sieger aus den USA erklomm den berüchtigten "Mondberg" mit einigen Freunden, radelte den steilen Anstieg in rund zwei Stunden aber doppelt solange hinauf wie bei seiner letzten Tour-Visite 2004.

Ex-Radprofi Armstrong: Wieder auf dem Mont Ventoux
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Ex-Radprofi Armstrong: Wieder auf dem Mont Ventoux

Sprinter Walter Dix hat bei den Universitäts-Meisterschaften der USA in Sacramento über 100 Meter die Jahresweltbestleistung von Asafa Powell verbessert. Ohne Rückenwind blieb der 21-Jährige in 9,93 Sekunden vier Hundertstelsekunden unter der Bestmarke des Weltrekordlers aus Jamaika. Powell war nach einer Verletzungspause beim Leichtathletik-Meeting in Belgrad 9,97 gelaufen. Dix hatte Ende Mai bereits über 200 Meter mit 19,69 Sekunden für Aufsehen gesorgt.

Tobias Unger kommt ebenfalls immer besser in Fahrt. Beim Leichtathletik-Sportfest in Regensburg lief der die 200 Meter in 20,48 Sekunden und knackte erstmals bei einem sogenannten Normwettkampf die geforderten 20,59 Sekunden für die WM in Osaka (25.8.-2.9.). Unger, der die Vorjahressaison wegen einer Fußverletzung verpasst hatte, war auch Teil der deutschen Sprintstaffel, die den WM-Richtwert unterbot. Christian Blum, Unger, Alexander Kosenkow und Julian Reus wurde in 38,77 gestoppt (Norm: 38,80). Auch die Frauen liefen mit Katja Wakan, Cathleen Tschirch, Sandra Möller und Verena Sailer in 43,47 WM-Norm (gefordert 43,55).

Die deutschen Handball-Weltmeister haben im zweiten Test-Länderspiel gegen Gastgeber Spanien erneut eine Niederlage kassiert. Die stark ersatzgeschwächte Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand verabschiedete sich mit einem 21:22 (10:11) in die Sommerpause. Erfolgreichster Werfer war Uwe Gensheimer (SG Kronau/Östringen) mit sieben Toren, alle per Siebenmeter. "Trotz der Niederlage bin ich nicht unzufrieden, weil es gegenüber dem Spiel am Freitag eine klare Leistungssteigerung gegeben hat. Und ich konnte interessante Eindrücke über den Leistungsstand der eingesetzten jungen Spieler gewinnen", sagte Brand. Das 23:31 des deutschen Teams am Freitag in Huesca war die erste Niederlage seit der Vorrunden-Niederlage bei der WM gegen Polen.

Die Wasserballerinnen des Bundesligisten Blau-Weiß Bochum haben erneut die deutsche Meisterschaft gewonnen. Im zweiten Playoff-Spiel der Best-of-3-Serie bezwang das Team von Trainer Arno Troost in Bochum den SV Bayer Uerdingen 15:10 (2:4, 5:1, 4:3, 4:2). Die Bochumerinnen, die bereits den ersten achten Titel hintereinander feierten, hatten in Nationalspielerin Ariane Rump (fünf Treffer) ihre erfolgreichste Werferin. Ihre Teamkollegin Mette Sörensen wurde mit insgesamt 122 Treffern beste Torschützin der Liga.

goe/sid

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