Mixed Zone Bolt siegt beim Saison-Debüt, Südafrika verzichtet auf Olympia

Supersprinter Usain Bolt ist gut in die Leichtathletik-Saison gestartet. Der Weltrekordler schlug in Rom seinen dauer-Rivalen Asafa Powell. Der deutsche Beachvolleyball-Verband fährt mit neun Teams zur WM. Und: Südafrika wird sich nicht für Olympia 2020 bewerben.

Weltrekordler Bolt: Sieg zum Start in die Saison
AFP

Weltrekordler Bolt: Sieg zum Start in die Saison


Hamburg - Usain Bolt hat beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten in Rom für den Höhepunkt gesorgt. Der schnellste Mann der Welt gewann über 100 Meter in 9,91 Sekunden knapp vor Asafa Powell (9,93), verpasste aber die Jahresweltbestleistung von Steve Mullings (alle Jamaika/9,89). Für den dreifachen Olympiasieger und Weltmeister war der Start in der italienischen Hauptstadt der erste Auftritt in dieser Saison. Der Jamaikaner war vor rund 25.000 Zuschauern im Olmypiastadion der umjubelte Star des Abends.

Angeführt von den Titelverteidigern Julius Brink und Jonas Reckermann gehen bei der Beachvolleyball-WM Mitte Juni in Rom insgesamt neun deutsche Teams an den Start. Neben Brink/Reckermann zählen auch die Europameisterinnen Sara Goller und Laura Ludwig am "Hauptstadt-Strand" in der italienischen Metropole zu den heißen Medaillenanwärtern. Bei den Männern werden auch David Klemperer/Eric Koreng, Jonathan Erdmann/Kay Matysik sowie Sebastian Dollinger/Stefan Windscheif beim Saison-Höhepunkt aufschlagen. Bei den Frauen konnten sich Katrin Holtwick/Ilka Semmler, Jana Köhler/Julia Sude sowie Rieke Brink-Abeler/Angelina Grün über die bislang erreichten Weltranglisten-Punkte qualifizieren. Zudem erhielten Geeske Banck/Anja Günther eine Wild Card für die Welttitelkämpfe vom 13. bis 19. Juni.

Das Nationale Olympische Komitee Südafrikas wird sich entgegen früherer Ankündigungen nun doch nicht um die Austragung der Olympischen Spiele 2020 bewerben. NOK-Präsident Gideon Sam schloss am Donnerstag in Johannesburg eine Kandidatur für die Spiele in neun Jahren "definitiv" aus. Monatelang war Durban als aussichtsreicher Bewerber im Gespräch. "Kein Land der Welt kann sich ohne Unterstützung der Regierung um Olympia bewerben", erklärte Sam.

Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf hat den slowakischen Nationalspieler Csaba Szücs verpflichtet. Der 23-Jährige kommt vom EHF-Cup-Finalisten TV Großwallstadt und erhält beim aktuellen Tabellen-14. einen Zweijahresvertrag. "Csaba ist in der Offensive wie in der Defensive einsetzbar, hat ein hohes Entwicklungspotenzial und wird uns auf unserem Weg ein gutes Stück weiterbringen", sagte Trainer Christopher Nordmeyer. Auch Szücs selbst hat sich hohe Ziele gesteckt: "Ich möchte dazu beitragen, dass die TSV unter die ersten zehn Teams der Liga kommt", sagte der Slowake.

Russlands Eishockey-Nationaltrainer Wjatscheslaw Bykow erhält nach der enttäuschenden Weltmeisterschaft in der Slowakei keinen neuen Vertrag. Das entschied ein Exekutivausschuss in Moskau. "Der vierte Platz war unbefriedigend", begründete ein Verbandssprecher die Entscheidung. Als möglicher neuer Coach wird Sinetula Biljaletdinow vom KHL-Club Kasan gehandelt.

Eishockeyspieler Dave Reid (32) hat seinen Vertrag bei DEL-Club EHC München um ein weiteres Jahr verlängert. "Letzte Saison hat er insgesamt gut gespielt und uns davon überzeugt, dass er auch zukünftig ein wichtiger Baustein für das Team ist", sagte Manager Christian Winkler. Der Kanadier kam 2008 vom Zweitligisten REV Bremerhaven nach München und bestritt seither 181 Partien für den EHC.

Stürmer Kris Sparre wechselt zur kommenden Saison zum DEL-Club ERC Ingolstadt. Der 24-jährige Deutsch-Kanadier spielte in der vergangenen Saison beim Liga-Konkurrenten Iserlohn Roosters. "Er ist ein junger Spieler mit Potenzial, er hat gute Anlagen und spielt sehr hart", sagte Sportdirektor Jim Boni.

Die Adler Mannheim haben den US-Amerikaner Jaime Sifers verpflichtet. Der 28 Jahre alte Verteidiger wechselt von den Chicago Wolves in die DEL. In der abgelaufenen Saison der American Hockey League (AHL) hat Sifers, der in Mannheim einen Einjahresvertrag unterschrieben hat, 68 Spiele für Chicago absolviert.

Andreas Morczinietz kehrt nach vier Jahren zu den Hannover Scorpions zurück. Der 33 Jahre alte Stürmer wechselt vom Vizemeister EHC Wolfsburg zurück an die Leine. Morczinietz, der bereits von 2004 bis 2007 für den deutschen Meister von 2010 spielte, unterschrieb einen Einjahresvertrag. "Ich bin hochzufrieden, dass er sich für Hannover entschieden hat, denn er hat mit Sicherheit das ein oder andere lukrativere Angebot abgelehnt", sagte Scorpions-Trainer Toni Krinner.

jjo/aha/dpa/sid



© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.