Mixed Zone Ciolek wechselt zu Milram, 24-Stunden-Rekord durch schwedische Yacht

Mit fast 50 Kilometern pro Stunde über den Atlantik: Die schwedische Yacht "Ericsson 4" hat einen neuen 24-Stunden-Weltrekord aufgestellt. Radprofi Gerald Ciolek folgt Linus Gerdemann. Der Formel-1-Grand-Prix Australiens macht Millionenverluste.


Hamburg - Nach Linus Gerdemann wechselt auch Gerald Ciolek vom Team Columbia zum Radrennstall Milram. Das gab Teammanager Gerry van Gerwen am Donnerstag bekannt. Der Sprinter unterschrieb wie Gerdemann einen Zweijahresvertrag und soll mit dem Sieger der Deutschland-Tour die Doppelspitze des einzig verbliebenen deutschen ProTour-Teams bilden. "Linus Gerdemann und Gerald Ciolek, das sind unsere beiden Spitzenfahrer für die kommenden Jahre, die unser Gesicht sein werden. Natürlich darf man nicht vergessen, dass gute Fahrer auch eine gute Mannschaft brauchen und ich denke, dass wir auch da sehr gut aufgestellt sind", sagte van Gerwen.

Yacht "Ericsson 4": 1116,13 Kilometer in 24 Stunden
AFP

Yacht "Ericsson 4": 1116,13 Kilometer in 24 Stunden

Die schwedische Hochseejacht "Ericsson 4" hat auf der ersten Etappe des Volvo Ocean Race von Alicante nach Kapstadt einen Weltrekord aufgestellt. Mit 602,66 Seemeilen in 24 Stunden (1116,13 Kilometer, 46,51 Kilometer pro Stunde) überbot die Mannschaft um den brasilianischen Skipper Torben Grael in der Nacht zum Donnerstag als erste Einrumpf-Jacht die 600-Seemeilen-Marke. Die absolvierte Strecke entspricht der Entfernung von Hamburg zu den Shetlandinseln nordöstlich von Schottland. Crew-Mitglied Guy Salter aus Großbritannien beschrieb die Bewegungen der Jacht während ihrer Rekordfahrt in einer E-Mail von Bord: "In etwa so stelle ich mir den Wiedereintritt des Space Shuttles in die Atmosphäre vor." Die Rekordmarke muss noch vom World Speed Record Council in Großbritannien anerkannt werden.

Der Formel-1-Grand-Prix von Australien in Melbourne wird für die Veranstalter immer mehr zu einem finanziellen Fiasko. Den diesjährigen Verlust bei dem Rennen im März in Melbourne bezifferten die Organisatoren mit umgerechnet 20,3 Millionen Euro. Das sind über zwei Millionen Euro mehr als im Vorjahr. "Bei der momentanen ökonomischen Situation mit hohen Transport- und Treibstoffkosten ist zu erwarten, dass sich die Verluste jährlich um zehn Prozent erhöhen", sagte Ron Walker, der Vorsitzende der Australian Grand Prix Cooperation am Donnerstag. Kritiker hatten bereits des öfteren die Rennveranstaltung als unnötige Belastung für die Steuerzahler in Frage gestellt. Erst im vergangenen Juli war der 2010 auslaufende Vertrag mit Formel-1-Veranstalter Bernie Ecclestone um fünf Jahre bis 2015 verlängert worden.

Die Dallas Mavericks um Deutschlands Basketball-Superstar Dirk Nowitzki liegen in der Wertung der reichsten NBA-Vereine weit oben. Dallas' Wert wird mit 461 Millionen Dollar taxiert, womit der Club in der vom US-Wirtschaftsmagazin Forbes geführten Liste den sechsten Platz unter 30 Teams belegt. Die Nummer eins in diesem Ranking sind die New York Knicks, die es auf 608 Millionen Dollar bringen und damit vor Rekordmeister Los Angeles Lakers (560) und den Chicago Bulls (500) liegen. Schlusslicht sind die Portland Trail Blazers (253).

Die Dallas Cowboys sind das wertvollste US-Sportteam

Im Vergleich zu anderen US-Profiligen sind die Basketballer allerdings nicht erste Wahl. Finanziell dominieren klar die Clubs der National Football League. NFL-Spitzenreiter Dallas Cowboys wird mit einem Wert von 1,6 Milliarden Dollar eingestuft. Selbst Schlusslicht Minnesota Vikings (839) liegt noch weit vor den "Mavs". Wertvollster Baseball-Club sind die New York Yankees mit 1,306 Millarden Dollar vor den New York Mets (824). Zum dritten Mal in Folge wertvollster Eishockey-Verein sind die Toronto Maple Leafs mit 448 Millionen Dollar. Damit führt der Rekordmeister vor den New York Rangers (411), Montreal Canadiens (334) und Stanley-Cupsieger Detroit Red Wings (303).

fsc/sid/dpa



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