Mixed Zone Deutsche Volleyballerinnen verpassen EM-Finale

Deutschlands Volleyballerinnen haben das EM-Halbfinale gegen Italien verloren. Florettfechter Peter Joppich erkämpfte sich bei der Weltmeisterschaft in der Türkei Bronze. Hamburgs Handballer starteten mit einem deutlichen Sieg in die Vorrunde der Champions League.

Volleyball-Nationalspielerin Kozuch (l.): Niederlage gegen Italien
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Volleyball-Nationalspielerin Kozuch (l.): Niederlage gegen Italien


Hamburg - Deutschlands Volleyballerinnen haben bei der Europameisterschaft in Polen das Finale verpasst und spielen am Sonntag um Bronze. Das Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti unterlag in seinem ersten EM-Halbfinale seit sechs Jahren in Lodz 1:3 (10: 25, 25:22, 12:25, 22:25) gegen Titelverteidiger Italien. Gegner im " kleinen Finale" ist Polen, das im ersten Semifinale vor 13.500 Fans 1:3 gegen die Niederlande verloren hatte. Die deutschen Volleyballerinnen hoffen in Polen auf ihre zehnte EM-Medaille. 2003 hatte Deutschland überraschend Bronze gewonnen. Schon jetzt sicher ist die Qualifikation für die Weltserie 2010 sowie die EM 2011 in Italien und Serbien.

Andrea Baldini aus Italien ist als Nachfolger von Peter Joppich Fecht-Weltmeister mit dem Florett. Der WM-Zweite von 2006 und 2007 gewann am Samstag bei den Titelkämpfen in Antalya das Finale gegen Jun Zhu aus China mit 15:11 Treffern. Joppich wurde nach seinem 11:15 in der Vorschlussrunde gegen Zhu gemeinsam mit dem Russen Artem Sedow Dritter. Olympiasieger Benjamin Kleibrink aus Tauberbischofsheim war im Achtelfinale chinesischen Teenager Shi Jialuo gescheitert und belegte im Schlussklassement den zwölften Platz.

Die amerikanische Fecht-Olympiasiegerin Mariel Zagunis hatte zuvor den ersten Titel der WM gewonnen. Die 24-Jährige setzte sich im Finale des Säbel-Wettbewerbs gegen die ukrainische Europameisterin Olga Charlan mit 15:6 Treffern durch. Gemeinsame Dritte wurden die Ungarin Orsolya Nagy und die Französin Carole Vergne. Beste Deutsche war Anna Limbach auf Platz elf.

Mit einem 35:25 (20:12)-Sieg gegen den schwedischen Handball-Meister Alingsas HK ist der HSV Hamburg in die Vorrunde der Champions League gestartet. Alingsas hielt nur etwas mehr als zehn Minuten mit. Danach bestimmte der HSV, bei dem Trainer Martin Schwalb zahlreiche Leistungsträger schonen konnte, die Partie. Bester Werfer der Hamburger war Marcin Lijewski (7 Tore), für Alingsas war Björn Iveland (6) am erfolgreichsten.

Der deutsche Basketball-Meister EWE Baskets Oldenburghat den Champions Cup gegen Vizemeister Telekom Baskets Bonn für sich entschieden. Am Samstagabend setzten sich die Oldenburger in der Neuauflage der Finalserie 69:53 durch.

Die Berlin Adler sind zum sechsten Mal deutscher Meister im American Football. Die Adler besiegten am Samstagabend die Kiel Baltic Hurricanes vor 12.900 Zuschauern in Frankfurt 28:21. Erst vier Minuten vor dem Ende sorgte David McCants mit seinem zweiten Touchdown für den Sieg der Berliner.

Die frühere Weltranglisten-Erste im Tennis, Maria Scharapowa, hat das mit zwei Millionen US-Dollar dotierte WTA-Turnier in Tokio gewonnen. Im Finale gab die an Nummer sieben gesetzte Serbin Jelena Jankovic bei 5:2-Führung für die Russin wegen einer Handgelenkverletzung auf. Die 22-Jährige Scharapowa gewann erstmals seit April 2008 in Amelia Island/Florida wieder ein großes Turnier und sicherte sich den insgesamt 20. Titel ihrer Karriere.

wit/sid/dpa



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