Mixed Zone Friedrich mit Bestleistung, Davies Dritte bei Vendée Globe

Hoch hinaus: Hochspringerin Ariane Friedrich hat eine Weltjahresbestleistung aufgestellt. Bei der Weltumseglungsregatta Vendée Globe hat die Britin Samantha Davies den dritten Platz belegt. Jelena Issinbajewa übersprang als erste Stabhochspringerin in der Halle fünf Meter.


Hamburg - Die deutsche Hochsprung-Meisterin Ariane Friedrich hat beim internationalen Hallen-Leichtathletik-Meeting in Karlsruhe Weltmeisterin Blanka Vlasic geschlagen und mit 2,05 Meter eine Weltjahresbestleistung aufgestellt. Die Olympia-Siebte aus Frankfurt nahm die Höhe am Sonntagabend gleich im ersten Versuch und sprang damit so hoch wie nie zuvor.

Hochspringerin Friedrich: 2,05 Meter übersprungen
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Hochspringerin Friedrich: 2,05 Meter übersprungen

Die Kroatin Vlasic riss die 2,03, überquerte dann aber ebenfalls 2,05. Damit stand Friedrich als Siegerin fest. Die 25-Jährige hatte Vlasic bereits beim Golden-League-Finale im September in Brüssel bezwungen. Friedrich steigerte ihre Hallen-Bestmarke um drei Zentimeter und sprang zwei Zentimeter höher als 2008 im Freien. Sie scheiterte erst an 2,07 Meter, was Einstellung des deutschen Rekordes von Heike Henkel bedeutet hätte.

Die Britin Samantha Davies hat bei der Weltumseglungsregatta Vendée Globe den dritten Platz belegt. Mit ihrem Boot Roxy beendete sie das Segelrennen rund um die Welt nach 27.470 Meilen in 95 Tagen, vier Stunden und 39 Minuten. Das ist die zweitschnellste Zeit, die jemals eine Frau bei dem Rennen erzielte. Schneller war nur die Britin Ellen MacArthur im Jahr 2001. Sie benötigte für die Strecke 94 Tage, vier Stunden und 25 Minuten.

Bei der Vendée Globe dürfen die Teilnehmer keine Hilfe von außen annehmen. Den diesjährigen Wettbewerb hatte der Franzose Michel Desjoyeaux gewonnen, der nach 84 Tagen, drei Stunden und neun Minuten den Hafen der französischen Stadt Les Sables D'Olonne erreichte.

Stabhochspringerin Jelena Issinbajewa glückte mit zwei Weltrekorden ein spektakulärer Einstieg in die Hallen-Saison. Die 26 Jahre alte Olympiasiegerin übersprang in Donezk in der Ukraine zunächst 4,97 Meter und steigerte damit ihre Bestmarke um zwei Zentimeter. Anschließend übersprang sie im zweiten Versuch als erste Athletin auch in der Halle 5,00 Meter. Ihre Freiluft-Bestmarke steht bei 5,05 Meter. Für Issinbajewa waren es die Weltrekorde Nummer 25 und 26.

Fünf Spiele, drei Siege: Die Handball-Bundesligisten haben sich bei ihren Europacup-Spielen gut verkauft. Der deutsche Meister THW Kiel feierte durch ein klares 43:31 (19:13) bei GOG Svendborg TGI aus Dänemark einen gelungen Start in die Champions-League-Hauptrunde. Auch die Rhein-Neckar Löwen (34:28 bei RK Celje Pivovarna Lasko) gewannen ihr Auftaktspiel. Dagegen musste die SG Flensburg-Handewitt in Frankreich gegen Montpellier HB eine 25:31 (9:13)-Niederlage hinnehmen.

Im Achtelfinal-Hinspiel des EHF-Pokals kassierte der TBV Lemgo eine 23:26 (12:12)-Niederlage bei Bjerringbro Silkeborg aus Dänemark. Im gleichen Wettbewerb gewann der VfL Gummersbach das deutsche Duell mit dem SC Magdeburg 26:24 (12:10).

Der Viertelfinal-Einzug des finanziell stark angeschlagenen Bundesligist HSG Nordhorn im Europapokal der Pokalsieger war nur noch Formsache. Nach dem 34:21 im Hinspiel gewannen die Emsländer diesmal 38:31 (15:18) gegen Haukar Hafnarfjördur. Weltmeister Holger Glandorf absolvierte dabei vor seinem Wechsel zum TBV Lemgo das letzte Spiel im Trikot von Nordhorn. Wegen drohender Zahlungsunfähigkeit wird der Verein aus der Grafschaft am Montag beim Amtsgericht Nordhorn Insolvenz anmelden.

ulz/sid/dpa



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