Mixed Zone Ovtcharov-Freispruch bestätigt, Keppler hofft auf Comeback

Der Freispruch von Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov ist von einer verbandsinternen Kommission bestätigt worden. Skirennläufer Stephan Keppler will trotz seines schweren Sturzes noch in dieser Saison wieder starten. Ein Spanier soll Europa beim Ryders Cup anführen.

Tischtennisspieler Ovtcharov: Keine Beweise für Dopingverschulden gefunden
dpa

Tischtennisspieler Ovtcharov: Keine Beweise für Dopingverschulden gefunden


Hamburg - Das Disziplinarkommission Anti-Doping (DOG) des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) hat den Freispruch von Dimitrij Ovtcharov bestätigt. Man sehe keine Beweise für ein Dopingverschulden des 22-Jährigen. Ovtcharov ist damit weiterhin spielberechtigt. Das DOG hatte die Entscheidung des DTTB-Präsidiums auf Bitte der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) noch einmal überprüft.

Ursprünglich war Ovtcharov, in dessen Blut Spuren der Substanz Clenbuterol gefunden wurden, schon im Oktober des vergangenen Jahres vom Verband freigesprochen worden. Der Tischtennisprofi hatte die Spuren damit erklärt, dass er verunreinigtes Fleisch in China gegessen habe. Die Wada, die Nationale Anti-Doping-Agentur (Nada) und der Weltverband ITTF können noch Einspruch gegen das Urteil einlegen.

Der verletzte Skirennfahrer Stephan Keppler plant noch in dieser Saison ein Comeback. "Ich habe derzeit keine Schmerzen und möchte baldmöglichst mit den Reha-Maßnahmen beginnen, um beim Saison-Finale dabei zu sein", sagte 27-Jährige nach der erfolgreichen Operation im Sprunggelenk. Keppler war bei der Lauberhornabfahrt in Wengen gestürzt und hatte sich einen Innenbandabriss im linken Knie und einen Syndesmosebandabriss im Sprunggelenk zugezogen.

Auch der deutsche Turnstar Fabian Hambüchen ist bereits operiert worden. Nur einen Tag nach dem Eingriff an seiner gerissenen Achillessehne verließ der Mehrkampf-Europameister das Krankenhaus und wird in Kürze mit der Rehabilitation beginnen. Der 23-Jährige, der sich die schwere Verletzung im Training zugezogen hatte, hofft auf ein Comeback bei den Wettkämpfen im Oktober in Tokio.

José María Olazábal ist neuer Kapitän des europäischen Ryder-Cup-Teams. Der zweimalige US-Masterssieger aus Spanien übernimmt damit die Nachfolge von Colin Montgomerie, der das Team 2010 zum Triumph über die USA geführt hatte. Olazábal hat selbst schon siebenmal an dem traditionellen Kontinentalvergleich teilgenommen und die Trophäe dreimal gewonnen. 1994 und 1995 konnte er Major-Siege beim US-Masters einfahren.

Der isländische Handball-Nationalspieler Alexander Petersson verlässt die Füchse Berlin. Petersson wird seinen Vertrag beim Hauptstadtclub nicht verlängern und im Sommer 2012 zu den Rhein-Neckar Löwen wechseln. Er unterschrieb dort einen Drei-Jahres-Vertrag bis 2015.

Titel ohne Kampf: Das World Boxing Council (WBC) hat Sebastian Zbik zum offiziellen Weltmeister im Mittelgewicht ernannt. Nach Angaben des Universum-Boxstalls wurde ihm der Titel zugesprochen, weil sich der bisherige Champion Sergio Martinez aus Argentinien weigerte, gegen ihn anzutreten. Zbik war im November vom WBC zum Pflichtherausforderer ernannt worden.

bka/sid/dpa



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