Mixed Zone Scharapowa fordert Henin, die Schweiz die USA

Maria Scharapowa und Titelverteidigerin Justine Henin bestreiten das Finale des Tennis-Masters. Beim Eishockey-Supercup in Deutschland kämpfen die Schweiz und die USA um den Sieg. Gummersbachs Handballer haben in der Champions League einen wichtigen Punkt geholt.


Hamburg – Die Belgierin Henin gewann ihr Halbfinalspiel beim Saisonfinale in Madrid gegen die Serbin Ana Ivanovic 6:4, 6:4. Scharapowa setzte sich 6:2, 6:2 im russischen Duell gegen Anna Tschakwetadse durch. Während Scharapowa keine Probleme hatte, musste sich Henin sehr mühen. Die Belgierin brachte mit neun Doppelfehlern ihre Gegnerin immer wieder zurück ins Match. Nach einer Spielzeit von 1:44 Stunden stand dann Henin aber doch als Siegerin fest. Scharapowa, die gegen Tschakwetadse nur 74 Minuten benötigte, konnte das Masters 2004 schon einmal gewinnen, Henin siegte im vergangenen Jahr.

Tennis-Ass Henin: Nächster Titel in Sicht
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Tennis-Ass Henin: Nächster Titel in Sicht

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft ist beim 18. Deutschland-Cup in Hannover am Sonntag Endspielgegner der USA. Der Vorjahresfinalist gewann heute vor 2500 Zuschauern im entscheidenden Spiel der Vorrundengruppe B 2:1 (1:1, 1:0, 0:0) gegen Titelverteidiger Slowakei und revanchierte sich damit für die knappe Finalniederlage im Vorjahr. Die Slowaken spielen als Gruppenzweiter um Platz drei gegen Deutschland.

Der VfL Gummersbach steht in der Champions League vor dem Einzug in die zweite Gruppenphase. Der zwölfmalige deutsche Handball-Meister erkämpfte sich beim ungarischen Pokalsieger MKB Veszprem ein 35:35. Der VfL lag bereits mit sieben Toren zurück (17:24, 36. Spielminute), drehte dann aber auf und ging kurz vor Schluss sogar in Führung. Veszprem gelang in einer niveauvollen Partie aber noch der verdiente Ausgleich. Der HSV Hamburg spielte zu Hause 32:32 gegen Medwedi Moskau und hat ebenfalls gute Chancen, die zweite Gruppenphase zu erreichen. Titelverteidiger THW Kiel hatte dieses Ziel bereits am Donnerstag durch das 40:36 in Hammarby geschafft. Die SG Flensburg-Handewitt muss morgen (18.30 Uhr) gegen Drammen HK aus Norwegen gewinnen, um im Rennen zu bleiben.

Die Vereinigung der Leichtahletik-Manager (AMA) hat im Kampf gegen Doping ein Zeichen gesetzt. Die Gruppe gab bekannt, dass keines ihrer 29 Mitglieder in Zukunft mit überführten Dopingsündern zusammenarbeiten werde. Diese Regelung gelte ab sofort für alle Sportler, die derzeit eine Dopingsperre absitzen müssen und ebenso für alle Athleten, die in Zukunft des Dopings überführt werden. Die Mitglieder der AMA vertreten einige der erfolgreichsten Leichtathleten, unter anderem Stabhochspringerin Jelena Issinbajewa, Hürdensprinter Xiang Liu, den Sprintstar Asafa Powell und den Langstreckler Haile Gebrselassie.

Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft hat in der EM-Division 2A einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Das Team des Trainer-Duos Rudolf Finsterer und Mark Kuhlmann verlor in Brüssel das Verfolgerduell mit Gastgeber Belgien 18:32 und kann damit den Aufstieg in die Division 1 nicht mehr aus eigener Kraft schaffen. Die Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) benötigt unter der Voraussetzung eigener Siege in den ausstehenden Spielen gegen Spitzenreiter Moldawien, die Ukraine sowie die Niederlande mindestens noch eine weitere Niederlage der Moldawier zum Aufstieg.

ach/sid/dpa



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