Mixed Zone Sturm boxt gegen Macklin, Federer verliert gegen Melzer

Der Gegner für die Titelverteidigung von Boxweltmeister Felix Sturm steht fest. Tennisstar Roger Federer muss in Monte Carlo den nächsten Rückschlag hinnehmen. Außerdem: Golfprofi Martin Kaymer liegt in Kuala Lumpur im Mittelfeld. Fechterin Imke Duplitzer ist jetzt auch Funktionärin.

Box-Champion Sturm: Herausgefordert vom Briten Macklin
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Box-Champion Sturm: Herausgefordert vom Briten Macklin


Hamburg - WBA-Boxweltmeister Felix Sturm tritt am 2. Juli in Köln zur Titelverteidigung im Mittelgewicht gegen den Briten Matthew Macklin an. Der Deutsche hatte seinen Titel zuletzt am 19. Februar in Stuttgart gegen den Amerikaner Ronald Hearns durch technischen K.o. in der siebten Runde verteidigt. Damit hatte Sturm seinen 35. von 38 Profikämpfen für sich entschieden. Er ist seit April 2007 Weltmeister der World Boxing Association (WBA). Macklin, der 28 Jahre alte Sturm-Herausforderer aus Birmingham, hat einen Rekord von 28 Siegen bei 30 Profikämpfen.

Roger Federer ist im Viertelfinale des Masters-Turniers in Monte Carlo überraschend ausgeschieden. Der Schweizer Tennisprofi unterlag dem Österreicher Jürgen Melzer mit 4:6, 4:6. Weiter auf Kurs in Richtung siebter Titel in Monte Carlo ist dagegen Rafael Nadal. Der spanische Weltranglistenerste hatte beim 6:1, 6:3 gegen den Kroaten Ivan Ljubicic erneut keine Mühe und feierte auf seinem Lieblingsbelag Sand seinen 35. Sieg nacheinander.

Der letztjährige Giro-Bergkönig Matthew Lloyd ist wegen mehrmaligen "schlechten Benehmens" vom seinem Radteam Omega-Pharma Lotto entlassen worden. "Das Image unserer Mannschaft kann mit dem Verhalten von Matthew nicht mehr verknüpft werden. Die ersten Rennen des Jahres machen eine weitere Zusammenarbeit unmöglich", teilte der belgische Rennstall auf seiner Internetseite mit, betonte aber, dass die Maßnahme nichts mit der Einnahme unerlaubter Substanzen zu tun habe. Was sich Lloyd zuschulden kommen ließ, wurde nicht mitgeteilt. Der 27-jährige Australier hatte im vergangenen Jahr neben dem Bergtrikot auch eine Etappe beim Giro d'Italia gewonnen.

Bei ersten Gesprächen nach dem Lockout zwischen Vertretern der National Football League (NFL) und den Spielern hat es offenbar eine Annäherung gegeben. NFL-Commissioner Roger Goodell sprach in einer Telefon-Konferenz mit Dauerkarten-Besitzern der Cleveland Browns von einem "positiven Schritt". "Wir werden sicherstellen, dass es Football geben wird", sagte er. Am 12. März waren die Spieler von der Liga ausgesperrt worden, es war der erste NFL-Lockout seit knapp 24 Jahren. Hauptstreitpunkt zwischen den beiden Parteien ist die Verteilung der NFL-Einnahmen in Höhe von jährlich rund neun Milliarden Dollar. Sollte es keine Einigung zwischen den Parteien geben, könnte die im Spätsommer beginnende neue Saison teilweise oder ganz ausfallen.

Golfprofi Martin Kaymer hat sich nach zwei Runden bei der Malaysia Open in Kuala Lumpur im vorderen Mittelfeld platziert. Mit 141 Schlägen (70+71) lag der Weltranglisten-Erste allerdings acht Schläge hinter dem Spitzenduo mit dem Nordiren Rory McIlroy (133-69+64) und dem Schweden Alexander Noren (133-64+69). Kaymer hatte beim US-Masters in der vergangenen Woche nicht die Schlussrunden erreicht.

Fecht-Europameisterin Imke Duplitzer geht bei den deutschen Degen-Titelkämpfen an diesem Wochenende in Tauberbischofsheim in doppelter Funktion auf die Planche. Die Vorjahres-Gewinnerin peilt als Athletin ihren neunten Einzeltitel an und vertritt zudem den Olympischen Fechtclub (OFC) Bonn als dessen neue Präsidentin. Die 35-Jährige hatte sich bei der Mitgliederversammlung des OFC in geheimer Wahl mit 83:73 Stimmen gegen ihren Vorgänger Dirk Müller durchgesetzt.

Die alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2011 in Garmisch-Partenkirchen waren ein unerwartet großer finanzieller Erfolg. Das Organisationskomitee, eine hundertprozentige Tochter des Deutschen Skiverbandes (DSV), erwirtschaftete mit der zweiwöchigen Veranstaltung einen Überschuss in Höhe von fünf Millionen Euro. Das positive Ergebnis resultiert nach Angaben von OK-Geschäftsführer Peter Fischer vor allem aus Mehreinnahmen beim Ticketverkauf, die um 20 Prozent höher lagen als kalkuliert.

aha/dpa/sid



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