Mixed Zone Walujew kämpft in Nürnberg, Pleiten für BBL-Clubs

Deutsche Basketballer ohne Erfolg: Die fünf im Uleb-Cup gestarteten Teams der Basketball-Bundesliga haben allesamt Niederlagen einstecken müssen. Zwei Clubs sind dadurch schon ausgeschieden. Nürnberg darf sich über einen WM-Ausscheidungskampf im Boxen freuen.


Hamburg - Der WM-Ausscheidungskampf zwischen den Ex-Weltmeistern Nikolai Walujew und Sergej Lijachowitsch wird am 16. Februar in Nürnberg stattfinden. Das teilte Walujews Management von Promoter Wilfried Sauerland heute mit. "Ich will meinen Gürtel zurück", sagte der größte und schwerste Champion aller Zeiten und kündigte selbstbewusst an: "In Nürnberg werde ich den ersten Schritt zu diesem Ziel gehen."

Walujew (li.) gegen Bergeron: "Ich will meinen Gürtel zurück"
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Walujew (li.) gegen Bergeron: "Ich will meinen Gürtel zurück"

Der Sieger des Eliminators wird offizieller Pflichtherausforderer von WBA-Weltmeister Ruslan Tschagajew (Usbekistan). Im April hatte Walujew die erste Niederlage seiner Karriere hinnehmen müssen. In Stuttgart unterlag er Tschagajew nach Punkten. Bei seiner Rückkehr im September war er klarer Punktsieger über den Kanadier Jean-Francois Bergeron.

Fünf Spiele, fünf Niederlagen: Ein Quintett von Basketball-Bundesligisten blieb am Dienstag im Uleb-Cup ohne Erfolgserlebnis. Die Skyliners Frankfurt und EnBW Ludwigsburg sind vorzeitig gescheitert, Alba Berlin, die Köln 99ers und die Artland Dragons Quakenbrück müssen zumindest un den Einzug in die Runde der letzten 32 zittern.

Frankfurt (64:87 bei Anwil Wloclawek) und auch Ludwigsburg (71: 90 gegen Gran Canaria Grupo Dunas) verspielten mit der jeweils siebten Niederlage am siebten Spieltag ihre letzte Chance auf den Sprung in die K.o.-Runde. Der siebenmalige deutsche Meister Alba verlor bei KK Siauliai 51:71 (19:39) und gab in der Gruppe A nach dem 85: 70 im Hinspiel den direkten Vergleich mit den Litauern aus der Hand. Nach drei Siegen und vier Niederlagen wird es für die Berliner im Kampf um den dritten Tabellenplatz langsam eng.

Die 99ers unterlagen Tabellenführer Besiktas Cola Turka 62: 73 (31:34), haben aber in der Gruppe B mit 4:3 Siegen bessere Karten als die Hauptstädter in der Gruppe A. Auch der Vizemeister Quakenbrück hat nach dem 76:91 (38:45) gegen Lukoil Academic aus Sofia 4:3 Siege auf dem Konto und liegt in der Gruppe H auf Rang drei, der zum Einzug die nächste Runde berechtigt. Neben den jeweils besten drei Mannschaften der insgesamt neun Gruppen qualifizieren sich auch die fünf besten Tabellenvierten für die K.o.-Runde.

Titelverteidiger THW Kiel und der letztjährige Cupgewinner HSV Hamburg haben das Halbfinale um den deutschen Handball-Pokal erreicht. Während die Kieler den Zweitligisten TSG Friesenheim klar 37:26 (21:13) besiegten, setzte sich der HSV in der Top-Begegnung des Viertelfinals gegen den VfL Gummersbach 33:30 (18:15) durch. Die beiden weiteren Final-Four-Teilnehmer (29./30. März 2008 in Hamburg) werden heute in den Spielen zwischen Vorjahresfinalist Rhein-Neckar Löwen und Zweitligist TSV Burgdorf sowie des Bundesliga-Vierten HSG Nordhorn bei Absteiger HSG Düsseldorf ermittelt.

fpf/sid/dpa



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