Mixed Zone Zabel gewinnt Etappe, Alba mit neuem Center

Bei der Spanien-Rundfahrt durfte ein deutscher Milram-Profi jubeln. In Frankreich übten sich einige Radprofis als Faustkämpfer. Alba Berlin geht mit einem neuen Center auf Korbjagd. Drei deutsche Handball-Teams spielen um die Champions Trophy.


Hamburg - Erik Zabel hat die siebte Etappe der 62. Spanien-Rundfahrt gewonnen. Nach 176,6 Kilometern siegte der Milram-Profi in Saragossa im Spurt. Allerdings waren der dreifache Tagessieger Oscar Freire wie auch der Italiener Daniele Bennati kurz vor dem Ziel in einen Sturz verwickelt und hatten mit der Entscheidung nichts mehr zu tun. Wladimir Jefimkin aus Russland verteidigte seine Spitzen-Position im Gesamtklassement.

Etappensieger Zabel: Von Sturz profitiert
DPA

Etappensieger Zabel: Von Sturz profitiert

Paris-Roubaix-Sieger Stuart O'Grady, Cofidis-Fahrer Chris Sutton und weitere australische Sportler sind in eine Schlägerei in einem Nachtclub von Nizza verwickelt worden. Demnach habe es gestern in den frühen Morgenstunden einen Streit über die Rechnung gegeben, woraufhin es zu Auseinandersetzungen mit dem Sicherheitspersonal gekommen sei. Sutton erlitt dabei Verletzungen im Gesicht und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Basketball-Bundesligist Alba Berlin hat den serbischen Center Mladen Pantic verpflichtet. Der 25-Jährige kommt vom Uleb-Cup-Halbfinalisten FMP Zeleznik Belgrad und unterschrieb beim siebenmaligen deutschen Meister einen Einjahresvertrag mit Option auf zwei weitere Jahre. Mit der Verpflichtung des 2,10 Meter großen Profis steht fest, dass die "Albatrosse" die auslaufenden Verträge von Flügelspieler Nenad Canak und Center Ruben Boumtje nicht verlängern werden.

Der deutsche Handball-Meister THW Kiel trifft im Halbfinale der Champions Trophy im slowenischen Celje auf den HSV Hamburg. Das gab die Europäische Handball-Föderation (EHF) heute bekannt. Die Partie wird am 20. Oktober um 19.00 Uhr. angepfiffen. Zuvor kämpft Bundesligist SC Magdeburg gegen Gastgeber RK Celje Pivovarna Lasko (17.00 Uhr) um den Einzug ins Endspiel des früher als Vereins-Europameisterschaft bekannten Wettbewerbs.

Die Europäische Tischtennis-Union (Ettu) beschwört durch die Missachtung einer Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofes (Cas) möglicherweise einen Eklat herauf. Trotz der vom Cas verfügten Startberechtigung für Bundesligist TTF Ochsenhausen in der gerade begonnenen Champions League lehnt die Ettu die nachträgliche Aufnahme des ehemaligen Meisters in den Wettbewerb ab.

Die Ettu begründet ihre Position damit, dass die maximal vier Plätze für deutsche Clubs bereits vergeben seien und Ochsenhausen deshalb ungeachtet des Cas-Spruchs nicht in der Champions League spielen könne. Ochsenhausen hatte in Lausanne erfolgreich gegen die nicht statutenkonforme Ahndung von Regelverstößen von drei der vier Halbfinalisten aus der Vorsaison durch die Ettu geklagt. Hätte der Verband den unerlaubten Einsatz von Spielern der drei Vereine für andere Clubs vor Ablauf einer Sperrfrist wie vorgeschrieben mit Punktabzügen belegt, wäre Ochsenhausen als nachträglicher Halbfinalist automatisch für die neue Spielzeit qualifiziert.

mt/sid/dpa



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