Monica Seles Zorn über Masters-Umzug nach München


New York - Monica Seles sorgte im Madison Square Garden mit einer sportlichen Glanzleistung und einem verbalen Rundschlag für Aufruhr. Die frühere Weltranglistenerste präsentierte sich nicht nur beim 6:3, 6:4 gegen die Französin Sandrine Testud sehr engagiert: Seles, die das Masters von 1990 bis 1992 gewann, erregte sich sehr über den Ortswechsel des Masters 2001 von New York nach München.

"Es ist sehr traurig, denn es gibt für dieses Turnier keinen besseren Platz auf der Welt als den Madison Square Garden. Außerdem hat Tennis in Deutschland seit dem Rücktritt von Steffi Graf und Boris Becker nicht mehr die große Bedeutung", wetterte die neunmalige Grand-Slam-Siegerin, die seit dem Messerattentat am 30. April 1993 in Hamburg nicht mehr in Deutschland gespielt hat.

Deshalb ist Monica Seles in diesem Jahr letztmals beim Masters dabei, denn den Umzug nach 28 Jahren vom "Big Apple" in die bayrische Metropole wird sie nicht mitmachen. "Ich werde nie mehr in Deutschland spielen", bekräftigte Seles, die in der Runde der letzten Acht am Freitag auf die Südafrikanerin Amanda Coetzer trifft.



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