Öffentliche Trauerfeier Muhammad Ali wird am Freitag beerdigt

Muhammad Ali soll am 10. Juni in Louisville beigesetzt werden. Die Beerdigung findet öffentlich statt, die Trauerrede hält Bill Clinton. Auch die Todesursache des ehemaligen Boxers ist nun bekannt.

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Zur Beisetzung von Muhammad Ali sollen nicht nur geladene Gäste erscheinen. Die Beerdigung des Jahrhundert-Sportlers soll öffentlich erfolgen. Sie findet am Freitag in seiner Geburtsstadt Louisville, Kentucky, statt. Das gab Bob Gunnell, ein Sprecher der Familie, bekannt.

"Eine große Prozession wird Ali durch die Straßen Louisvilles führen, damit jeder aus der ganzen Welt, der dabei sein möchte, sich von ihm verabschieden kann", sagte Gunnell. Um 14 Uhr (Ortszeit) beginne dann die von Geistlichen unterschiedlicher Religionen geleitete Zeremonie im Yum Center, einer rund 20.000 Menschen fassenden Veranstaltungsarena im Stadtzentrum. Dabei soll auch der frühere US-Präsident Bill Clinton eine Trauerrede halten.

Mittlerweile ist auch geklärt, wodurch Alis Tod verursacht wurde: Der ehemalige Boxer erlitt einen septischen Schock, der durch unspezifische natürliche Ursachen ausgelöst worden war. Auch das bestätigte Gunnell. Jahrelang hatte Ali bereits an Parkinson gelitten.

Am Samstagmorgen um 5:10 Uhr (MESZ) war Ali im Alter von 74 Jahren gestorben. Er wurde als der größte Sportler des vergangenen Jahrhunderts ausgezeichnet. Sein Tod löste weltweit Trauer und Mitgefühl aus.

aev/rtr/dpa/sid

insgesamt 3 Beiträge
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perpetualis 05.06.2016
1. Kindheitserinnerungen
Zu den schönsten, neben den Mondlandungen, gehörten die Ali-gegen-wen-auch-immer-Kämpfe .... Und 1996 Atlanta hat mich bewegt ... "Ali Bumaye" - jetzt hat es ihn, wie uns alle mal, getroffen - ein Größter weniger ....
Sumerer 05.06.2016
2.
Selbst der Größte (Herausragendste) begibt sich einmal für immer unter die Erde. Eingeständnisse sind nicht mehr erforderlich. Junge, Du wirst mir fehlen.
Mara Cash 05.06.2016
3. Ein Abschied ohne viel Tamtam
Einen Abschied ohne viel Tamtam wird es wohl nicht geben. Schade. RIP Muhammad Ali
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