NBA-Champion Golden State Warriors Nach Curry verlängert auch Durant

Das Erfolgsduo bleibt zusammen: Kevin Durant hat seinen Vertrag beim Titelverteidiger verlängert - und dabei angeblich sogar auf Geld verzichtet. Die Gehälter in der NBA sprengen alle Rekorde.

Stephen Curry, Kevin Durant
AFP

Stephen Curry, Kevin Durant


608 Punkte haben die Golden State Warriors in den fünf Spielen der NBA-Finalserie 2017 gegen die Cleveland Cavaliers erzielt - für 310 davon war das Duo Kevin Durant (176) und Stephen Curry (134) verantwortlich. Wenige Tage nach der Verlängerung mit Curry haben die Warriors nun offenbar auch ihren zweiten Schlüsselspieler an sich gebunden.

Nach übereinstimmenden Berichten von US-Medien verlängert auch Durant, wertvollster Spieler (MVP) der vergangenen Finalserie, seinen Vertrag beim Champion um zwei Jahre. Allerdings soll Durant 2018 vorzeitig aus dem Kontrakt aussteigen können.

Dabei soll der achtmalige Allstar sogar auf Geld verzichten, um seinem Klub ausreichend Spielraum für weitere Deals zu lassen: Den Berichten zufolge bringt Durant der neue Vertrag 53 Millionen Dollar (ca. 46,6 Millionen Euro) über zwei Jahre ein. Ein Maximalvertrag hätte dem 28-Jährigen 34 Millionen Dollar (29,9 Millionen Euro) jährlich garantiert.

Die Liga der Großverdiener

Damit liegt Durant deutlich hinter seinem Teamkollegen Curry: Der 29-Jährige hatte am Wochenende seinen Vertrag bei Golden State um gleich fünf Jahre verlängert und soll in diesem Zeitraum 201 Millionen Dollar (ca. 175,9 Mio. Euro) kassieren. Curry wurde so zum ersten Spieler der NBA-Geschichte, der einen mit mehr als 200 Millionen Dollar dotierten Vertrag unterzeichnete.

Die Gehaltsobergrenze ("salary cap") pro Klub wurde für die kommende Saison auf 99,1 Millionen Dollar (ca. 87,4 Mio. Euro) angehoben, aktuell werden in der NBA etliche Verträge neu verhandelt. Blake Griffin von den Los Angeles Clippers soll in den nächsten fünf Jahren insgesamt 175 Millionen Dollar verdienen. Die Toronto Raptors bieten Kyle Lowry für die nächsten drei Jahre 100 Millionen Dollar. Und die Denver Nuggets haben Paul Millsap 90 Millionen für drei Jahre zugesagt, wenn er zu ihnen kommt.

Die NBA wird mehr und mehr zur Liga der Topverdiener. In der jüngsten Rangliste des Wirtschaftsmagazins "Forbes", das die 100 bestbezahlten Sportler des Planeten ausweist, waren gleich 32 Basketballer zu finden, die in der nordamerikanischen Profiliga spielen.

chh/dpa/sid



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