NBA Fan trifft von der Mittellinie - danach drehen die Knicks das Spiel

Nervöse Knicks drohten den NBA-Auftakt gegen Atlanta zu verpatzen. Dann versenkte ein New-York-Fan während einer Auszeit einen spektakulären Wurf. Sein Lohn: 10.000 Dollar - und ein entfesseltes Team.
Taurean Prince (l.), Allonzo Trier

Taurean Prince (l.), Allonzo Trier

Foto: Mary Altaffer/ AP

Manchmal braucht es auch im Basketball einfach einen besonderen Moment, um ein Spiel in die gewünschte Richtung zu drehen. Ein starker Block etwa. Oder ein schwerer Wurf, der reingeht. Selbst, wenn es ein Fan versucht. Ein Fan?

Die New York Knicks hatten keinen guten Start in die neue NBA-Saison erwischt. Im Spiel gegen die Atlanta Hawks gelang den Gastgebern zunächst gar nichts. Die ersten neun Versuche aus dem Spiel heraus verwarf New York allesamt, verwandelte einzig zwei Freiwürfe. Die Knicks lagen 2:10 zurück, als ihr neuer Trainer David Fizdale bereits nach zwei Minuten eine Auszeit nahm.

"Er hat den Korb ein bisschen größer gemacht"

Die Knicks brauchten dringend einen dieser besonderen Momente, einen Erfolg, um ins Spiel zu finden. Dass dieser von einem ihrer Fans kommen würde, daran hatte dieser selbst wohl am wenigsten geglaubt. Aber der Knicks-Anhänger George Holmes versenkten während der Auszeit einen Half Court Shot - einen Wurf von der Mittellinie - und kassierte 10.000 Dollar Preisgeld.

Es war der erste Treffer für seine Mannschaft. Die Punkte bekam New York dafür zwar nicht gutgeschrieben. Doch danach drehte das Team auf. Frank Ntilikina startete mit einem Drei-Punkte-Wurf einen 12:0-Lauf der Knicks, bereits zur Halbzeit führte das Team gegen Atlanta 72:49 und gewann schlussendlich 126:107.

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Trainer Fizdale sagte später, der Fanwurf "könnte der Grund gewesen sein, warum wir das Spiel gedreht haben". Auch Tim Hardaway Jr., mit 31 Punkten bester Werfer, dankte Holmes: "Er hat den Korb während des Timeouts ein bisschen größer für uns gemacht." Seine ersten vier Würfe gegen sein Ex-Team hatte auch er noch vergeben.

sak
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