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25. April 2019, 23:34 Uhr

NBA-Playoffs verpasst

Warum sich der Wechsel von LeBron James zu den Lakers trotzdem gelohnt hat

Sportlich haben die Los Angeles Lakers ihre Ziele verfehlt. Trotzdem bereuen sie es nicht, Superstar LeBron James verpflichtet zu haben. Zumindest in einem Bereich haben sie Serienmeister Golden State wieder überholt.

Der Wechsel von LeBron James zu den Los Angeles Lakers war in der NBA das bestimmende Thema des vergangenen Sommers. Nach der ersten Saison steht fest: Sportlich läuft es noch nicht rund. Die Lakers haben die Playoff-Teilnahme verpasst. Das war James zuvor 14 Jahre lang nicht passiert.

In einem anderem Bereich hat sich der Wechsel von "King James" nach L.A. aber ausgezahlt: Wie die NBA mitteilte, ist das Lakers-Trikot mit der Nummer 23 das am häufigsten verkaufte Jersey der Saison. In den vergangenen drei Jahren hatte Stephen Curry von den Golden State Warriors die Verkaufsrangliste angeführt.

Auch im Gesamt-Merchandising konnten die Lakers den Serienmeister aus Golden State überholen. Die Warriors haben drei der vergangenen vier NBA-Champion-Titel gewonnen und waren durch ihre Erfolge zuletzt auch bei den Fan-Artikeln immer das beliebteste Team.

Bei den Trikot-Verkäufen landete Curry auf Platz zwei hinter James. Auf den weiteren Plätzen folgen "The Greek Freak" Giannis Antetokounmpo von den Milwaukee Bucks, Kyrie Irving von den Boston Celtics und Joel Embiid von den Philadelphia 76ers. Im Gegensatz zu James stehen Curry, Antetokounmpo, Irving und Embiid mit ihren Teams in den Playoffs und machen sich noch Hoffnungen auf den Gewinn der Meisterschaft.

mmm/ap

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