NBA-Playoffs Die Rache der Krieger

Die NBA startet in die heiße Phase: Am Samstag beginnen die Playoffs - und für die Warriors die Chance zur Revanche für die bittere Finalpleite 2016. Doch auch San Antonio ist in Top-Form. Der Überblick.

Golden-State-Star Stephen Curry
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Golden-State-Star Stephen Curry

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Nein, vom Basketball hat Dirk Nowitzki noch lange nicht genug. Der 38 Jahre alte NBA-Superstar hat verkündet, dass nach der kommenden Saison längst nicht Schluss sein muss mit seiner Basketballkarriere. "Wenn ich mich so fühle wie am Ende dieser Saison, denke ich, dass ich noch eine weitere Saison danach spielen kann - aber das lasse ich offen", sagt Nowitzki. Sein Vertrag bei den Dallas Mavericks läuft im Sommer aus.

Für Nowitzki ist es eine besondere Saison: Er knackte die 30.000-Punkte-Marke, ein historischer Erfolg. Doch wenn es am Samstagabend mit dem Start der Playoffs ernst wird in der NBA, bleibt ihm nur die Zuschauerrolle. Dallas hat die Qualifikation für die spannendste Phase des Jahres verpasst.

In den Playoffs duellieren sich zunächst die jeweils acht besten Mannschaften im Westen und im Osten untereinander, ehe die Gewinner beider Conferences in den NBA-Finals aufeinandertreffen. Im vergangenen Jahr triumphierten die Cleveland Cavaliers erstmals in der fast 50-jährigen Klubgeschichte nach einem 1:3-Rückstand gegen die Golden State Warriors. Doch der Titelverteidiger schwächelte zuletzt bedenklich: LeBron James, in der ewigen Scorerliste der NBA mittlerweile auf Rang sieben, sucht gemeinsam mit den All-Stars Kyrie Irving und Kevin Love nach der Form vergangener Tage. Im Osten mussten sich die Cavs mit Platz zwei hinter den wiedererstarkten Boston Celtics begnügen.

Im Westen gab es keine Überraschungen. Die Warriors gewannen 67 von 82 Partien, sicherten sich den ersten Platz und damit eine gute Ausgangsposition für die kommenden Wochen. Doch auch San Antonio spielte trotz großer Verletzungssorgen eine starke Saison. Die Houston Rockets um MVP-Kandidat James Harden dürfen sich ebenso Hoffnungen machen wie die Oklahoma City Thunder. Russell Westbrook führte OKC mit unglaublichen 42 Triple-Doubles fast im Alleingang in die Playoffs und überbot damit sogar den 55 Jahre alten Rekord von Oscar Robertson.

SPIEGEL ONLINE stellt alle 16 Teilnehmer der diesjährigen Playoffs vor.

Hier geht es zu den besten Teams im Westen:

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NBA-Playoffs: Die besten Teams im Westen

Und hier zu den besten Teams im Osten:

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NBA-Playoffs: Die besten Teams im Osten


insgesamt 2 Beiträge
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fenasi_kerim 14.04.2017
1. Im Westen...
... ist das Rennen offener, als es aussieht. Ich denke, dass die Spurs um Kawhi, Pau und Aldridge (sofern fit) eine reelle Chance haben.
triplets 15.04.2017
2. Fehler
In der Fotostrecke ist ein Fehler. Die Pacers spielen gegen die Nr. 2 im Osten, also den Cavs; nicht gegen die Spurs. - - - - Vielen Dank für den Hinweis, wir haben den Fehler korrigiert. K. Bonte/Redaktion
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