NBA-Triumph der Clippers Griffin-Gala gegen Indiana

Blake Griffin ist in der NBA der Mann der Stunde. Der Forward der Los Angeles Clippers entschied das Spiel gegen die Indiana Pacers im Alleingang und sorgte dabei für einen Club-Rekord. Dirk Nowitzki verlor dagegen zum wiederholten Male mit den Dallas Mavericks.

Clippers-Profi Griffin: Zu gut für die gegnerische Verteidigung
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Clippers-Profi Griffin: Zu gut für die gegnerische Verteidigung


Hamburg - Die in den vergangenen Jahren so leidgeprüften Los Angeles Clippers sorgen in der NBA weiter für Furore - und das haben sie vor allem einem Liga-Neuling zu verdanken. Mit 47 Punkten und 14 Rebounds war Blake Griffin beim 114:107 der Los Angeles Clippers gegen die Indiana Pacers der überragende Spieler.

Der 21-Jährige traf 19 von 24 Würfen aus dem Feld und versenkte neun von elf Freiwürfen. "Ich habe nach einem Korb auf die Anzeige-Tafel geschaut und gesehen, dass ich schon 41 Punkte hatte. Danach war ich mir nicht mehr sicher, wo das enden würde. Solche Spiele machen richtig Spaß. Aber noch mehr Spaß macht es, zu gewinnen", sagte Griffin nach der höchsten Punkteausbeute eines Spielers in der laufenden NBA-Saison und dem besten Wert eines Rookies in der Club-Geschichte.

Ohne den langzeitverletzten deutschen Nationalspieler Chris Kaman kommen die Clippers nach einem schwachen Saisonstart immer besser zurecht. Zehn der letzten 14 Spiele wurden gewonnen, darunter Siege gegen Topfavorit Miami Heat und Meister Los Angeles Lakers. Griffin gelang bereits das 33. Double-double (zweistelliger Wert in zwei Statistiken) in dieser Saison.

Der Nummer-eins-Draft-Pick der Saison 2009 nötigt in seiner ersten Spielzeit in der NBA den Gegnern Respekt ab: "Er war einfach zu gut. Wir haben ihn nicht in den Griff bekommen", sagte Pacers-Coach Jim O'Brien. Nach seiner schweren Knieverletzung und dem kompletten Ausfall in der vergangenen Saison freut sich Griffin, seine Kritiker widerlegen zu können. "Das ist echt cool, weil ich immer nur höre, der kann nur hoch springen und dunken. Es gibt Menschen, die meine Qualitäten in Frage stellen. Als Basketballer nimmst du das persönlich."

Die sportliche Krise der Dallas Mavericks weitet sich dagegen aus. Bei den Detroit Pistons verloren die Mannschaft von Dirk Nowitzki beim 89:103 das sechste Spiel in Folge. Nowitzki stand nach neun Spielen Pause wegen einer Knieverletzung zum zweiten Mal auf dem Parkett und war mit 32 Punkten der beste Werfer der Mavericks. Dennoch konnte er die neunte Pleite in den vergangenen elf Spielen nicht verhindern.

ged/dpa



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