NBA Vince Carter spielt bei Olympia

Der designierte Nachfolger von Superstar Michael Jordan hat doch noch eine Einladung in das "Dream Team" für Sydney erhalten. Dafür lässt er sogar einige Uni-Kurse sausen.


Oakland - Für Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks dürften die Hoffnungen auf die erstmalige Playoff-Teilnahme in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga (NBA) endgültig geplatzt sein. Der deutsche Nationalspieler erwies sich zwar am Samstag im Heimspiel gegen die Washington Wizards mit 18 Körben als bester Werfer seines Teams, dennoch unterlagen die Texaner mit 86:93. 13 Spieltage vor Abschluss der Vorrunde fehlen ihnen jetzt mindestens elf Siege, um die vor ihnen rangierenden Sacramento Kings und Seattle SuperSonics noch von einem Playoff-Platz zu verdrängen.

Detlef Schrempf hingegen behauptete mit den Portland Trail Blazers die zweitbeste Bilanz der Liga. Das Team des deutschen Ex-Nationalspielers kam beim 96:83-Auswärtssieg gegen die Golden State Warriors zu seinem 51. Saisonsieg. Der Ex-Leverkusener steuerte allerdings nur zwei Punkte zum Erfolg bei. Beste Mannschaft bleiben die Los Angeles Lakers. Sie feierten beim 109:101-Heimsieg gegen die Phoenix Suns ihren 58. Sieg.

Zu den Gewinnern des Wochenendes kann sich auch der neue Superstar Vince Carter von den Toronto Raptors zählen. Der 23 Jahre alte Forward entschloss sich, bei den Olympischen Spielen in Sydney für das "Dream Team" zu spielen. Nachdem der als Michel Jordan-Nachfolger geltende Carter bei der Nominierung im Januar nicht berücksichtigt worden war, hatte er sich für die Sommermonate zu einem Bildungskurs an der Universität in North Carolina eingetragen. "Das Ansinnen hat er fallen gelassen. Vince spielt in Sydney", bestätigte Raptors- Sprecher Dave Haggith. Die Nachnominierung wurde möglich, weil Tom Gugliotta (Phoenix Suns) wegen einer Knieverletzung ausfällt.



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