NBA Washington feiert, Boston erhöht

Wizards mit Losglück: Washington wurde in der NBA-Draft-Lotterie an Position eins gezogen und kann damit Guard John Wall verpflichten. Die Boston Celtics haben auch ihr zweites Spiel in der Best-of-seven-Serie gegen Orlando Magic gewonnen.

Guard Wall: Wunschkandidat Nummer eins bei den NBA-Drafts
AFP

Guard Wall: Wunschkandidat Nummer eins bei den NBA-Drafts


Hamburg - Die Washington Wizards dürfen beim NBA-Draft am 24. Juni als erstes Team wählen. Obwohl sie nur die fünfthöchsten Chancen auf den ersten Platz hatten, wurden die Wizards in der NBA-Draft-Lotterie an Position eins gezogen. Voraussichtlich wird sich der Club die Dienste von John Wall sichern. Der 19-Jährige gilt als talentiertester von den zur Wahl stehenden Spielern. Wall spielt zurzeit noch für die Universität von Kentucky, auf die er 2009 gewechselt war. Der Guard zeichnete sich bei den Wildcats durch starke Leistungen aus und wurde zum besten Spieler der National Collegiate Athletic Association (NCAA) gewählt. Auf den Plätzen hinter Washington folgen die Philadelphia 76ers, die vor der Lotterie auf Rang sechs gelistet waren, vor den New Jersey Nets, die die größten Chancen auf den Top-Pick hatten. Minnesota, Sacramento und Golden State dürfen danach wählen. Beim NBA-Draft können die Teams der Liga in der zuvor festgelegten Reihenfolge aus den verfügbaren Nachwuchsspielern wählen, um sich zu verstärken.

In den NBA-Playoffs hat Boston auch das zweite Spiel des Eastern Conference Finals gegen Orlando Magic gewonnen. Die Celtics siegten 95:92 und führen jetzt 2:0 in der Best-of-seven-Serie. Bei Boston war Paul Pierce mit 28 Zählern, fünf Rebounds und fünf Assists der herausragende Akteur. Rajon Rondo steuerte 25 Punkte zum zweiten Auswärtssieg bei.

Auf Seiten Orlandos erzielte Dwight Howard 30 Punkte, konnte damit die Niederlage der Magics aber nicht verhindern. J.J. Redick und Vince Carter markierten beide jeweils 16 Punkte. Für Magic ist es die zweite Niederlage in Folge, nachdem das Team eine starke Saison gespielt hatte und vor dem Duell mit Boston 14 Spiele in Serie gewinnen konnte. In den kommenden beiden Partien der hat Boston Heimrecht. Mit zwei Siegen in den Spielen am 22. und 24. Mai könnte der Club das Eastern Conference Final für sich entscheiden. "Wir wollen es jetzt in vier Spielen beenden", sagte Paul Pierce bei ESPN, während Magic-Superstar Dwight Howard sich trotz der beiden Heimpleiten kämpferisch gab: "Die Serie ist noch nicht vorei. Ich werde nicht aufhören, daran zu glauben."

mib/sid



© SPIEGEL ONLINE 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.