Neue Wettbewerbe in Tokio 2020 Olympia soll jünger und weiblicher werden

Mehrere Mixed-Wettbewerbe, Freestyle-BMX und eine neue Basketball-Variante - das IOC hat das Programm für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio vorgestellt. Geplant sind 15 neue Entscheidungen.

Die Olympischen Ringe
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Die Olympischen Ringe


Eine gemischte 4x400-Meter-Staffel in der Leichtathletik und das Drei-gegen-drei-Basketball gehören zu den rund 15 neuen Disziplinen, die in das Programm der nächsten Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio aufgenommen wurden. Das hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) verkündet.

Um die Frauenquote bei den Spielen zu stärken und das Programm zu verjüngen, hat das IOC auch einen gemischten Triathlon, BMX Freestyle sowie weitere Mixed-Wettbewerbe im Schwimmen, Judo und Bogenschießen hinzugefügt. IOC-Sportdirektor Kit McConnell kündigte an, dass die Spiele in Tokio insgesamt 321 Disziplinen haben werden, in Rio waren es noch 306.

Schon zuvor hatte das IOC für 2020 der Aufnahme von fünf neuen Sportarten zugestimmt, die das Programm jugendlicher machen sollen. Dazu gehören Baseball/Softball, Karate, Sportklettern, Skateboard und Surfen. Zudem werde es in Tokio die höchste Anzahl von Frauen geben, die jemals bei Olympischen Spielen teilgenommen haben. Die Zahl der gemischten Veranstaltungen wird sich von neun in Rio 2016 auf 18 in Tokio verdoppeln.

Für mehr Jugendlichkeit sollen Disziplinen wie BMX Freestyle und Drei-gegen-drei-Basketball (3x3) sorgen. Das 3x3 ist eine schnelle Version des Basketballs, bei dem zwei Dreier-Teams auf einen Korb spielen. Die Disziplin stand schon seit Längerem vor dem Sprung nach Olympia. Beim BMX Freestyle werden die Fahr- und Flugkünste der Athleten in einem speziellen Park bewertet.

Die neuen Disziplinen
Schwimmen: 800 Meter (Männer), 1500 Meter (Frauen), 4x100 Meter Mixed-Staffel
Bogenschießen: Mixed-Event
Leichtathletik: 4x400 Meter Mixed-Staffel
Basketball: 3x3 (Männer und Frauen)
Radsport: BMX Freestyle Park, Madison (F/M)
Fechten: Team-Wettkampf für Frauen und Männer
Judo: Mixed-Team-Event
Tischtennis: Mixed-Doppel
Triathlon: Mixed-Team-Staffel

chh/sid



insgesamt 3 Beiträge
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reflexxion 09.06.2017
1. sind doch sowieso alles Profis...
Wer schaut denn da noch zu? Das einzig spannende ist doch wie gut die Russen oder Amis gedopt sind und das bedeutet gedopt sind sie sowieso, Frage ist nur ob es rauskommt. Die neuen Wettbewerbe lesen sich wie der letzte Versuch ein gebratenes halbes Hähnchen noch mal zu reanimieren. Die Veranstaltunmg ist ähnlich sinnvoll wie der ESC, ich hoffe die senden wegen der Zeitverschiebung zu Japan nachts - dann werde ich wenigstens nicht am Tag damit genervt.
k-d.hollbecher 09.06.2017
2. Lächerlich
Von dem toten Pferd "Olympia" sollte man schnell absteigen. Das ist nicht wiederzubeleben. Das viele Geld ist in der Welthungerhilfe deutlich besser zu gebrauchen.
stefan211 10.06.2017
3. Wozu?
War es nicht so, dass Olympia nicht mehr im öffentlichen Fernsehen gezeigt wird? Wenn man den wichtigsten Faktor für eine große Verbreitung eliminiert, dann braucht man auch nicht mehr mit solchen Kinkerlitzchen versuchen was zu retten.
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