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05. Februar 2019, 07:45 Uhr

In den USA

Super Bowl hatte die wenigsten TV-Zuschauer seit 2008

Wenige Punkte, langweilige Halbzeitshow: Der diesjährige Super Bowl hat in den USA die wenigsten Zuschauer seit mehr als zehn Jahren angelockt. Trotzdem waren es immer noch fast hundert Millionen Menschen im Schnitt.

Der Super-Bowl-Sieg der New England Patriots gegen die Los Angeles Rams hatte in den USA die wenigsten TV-Zuschauer seit mehr als einem Jahrzehnt. Das Finale der National Football League sahen beim Sender CBS vorläufigen Angaben des Analyseunternehmens Nielsen zufolge durchschnittlich 98,2 Millionen Menschen.

Seit dem Höchstwert von 114,4 Millionen Zuschauern beim Sieg der Patriots über die Seattle Seahawks 2015 ging die Zuschauerzahl damit in jedem Jahr zurück. 2018 sahen noch 103,5 Millionen Menschen die Niederlage von New England gegen die Philadelphia Eagles.

Weniger Zuschauer als dieses Jahr waren es zuletzt 2008 (97,45 Millionen). Doch vielleicht haben sich die Zuschauer auch auf mehrere Kanäle verteilt: Der Sender CBS teilte mit, dass inklusive Streamingdiensten 100,7 Millionen Menschen zugesehen hätten.

Beobachter und Experten hatten dem 53. Super Bowl jedoch wenig Strahlkraft zugeschrieben: Die Partie war aufgrund zweier starker Defensivreihen arm an spektakulären Offensivaktionen. Zudem konnte die Halbzeitshow von Maroon 5 viele Menschen nicht überzeugen.

bka/dpa

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