Niedersachsen-Rundfahrt Hondo darf starten

Beim Klassiker Rund um Köln am Montag hatte ihm der Weltverband noch die Starterlaubis verweigert. Einen Tag später bekam Radprofi Danilo Hondo grünes Licht  für die morgen beginnende Niedersachen-Rundfahrt.


Hamburg - "Ich rechne fest mit Hondo. Für uns ist das eine ideale Konstellation. Ich erwarte einen heißen Tanz der Sprinter", sagte Rundfahrt-Direktor Otto Pätzold. Am Dienstagabend erhielt Hondo, der im März 2005 während der Murcia-Rundfahrt zwei Mal positiv auf das Aufputschmittel Carphedon getestet worden war, vom Weltverband UCI die Starterlaubnis. Das bestätigte ein Sprecher der Niedersachsen-Rundfahrt. Ein Start des Lamonta-Fahrers beim Radklassiker in Köln gestern war noch gescheitert.

Lamonta-Fahrer Hondo (l.) mit Teammanager Sievers: Starterlaubnis vom Weltverband
DPA

Lamonta-Fahrer Hondo (l.) mit Teammanager Sievers: Starterlaubnis vom Weltverband

Weil bei der Niedersachsen-Rundfahrt in diesem Jahr keine klassische Harz-Etappe im Streckenplan auftaucht, haben die meisten der 14 Teams Sprint-Spezialisten gemeldet. Top-Favorit ist dabei der Alessandro Petacchi vom neu formierten Milram-Team. Der Mannschaftskollege des Italieners, Erik Zabel, ist nicht am Start.

Bis zum Zielort Göttingen am Sonntag müssen die 112 Fahrer insgesamt 899,1 Kilometer zurücklegen. Der Startschuss erfolgt anlässlich der Landesgartenschau in Winsen. Die anderen Etappenorte sind Nienburg, Bückeburg, Rheda-Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen und Duderstadt. Das Land Niedersachsen kürzte seinen Zuschuss um 30.000 Euro. "Deshalb musste jeder Etappenort diesmal 20 000 Euro zahlen. Das sind 5000 Euro mehr als im Vorjahr", berichtete Pätzold. Der Etat der Rundfahrt beträgt 338.000 Euro.

pav/dpa

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