Nordische Ski-WM Nur Blech für Ackermann & Co.

Den deutschen Kombinierern fehlten in Lahti nur einige Sekunden zur Bronzemedaille.


Lahti - Norwegen hat am Dienstag bei den nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Lahti den Mannschaftswettbewerb der Kombinierer gewonnen. Die Skandinavier sicherten sich den Titel nach zwei Durchgängen im Springen sowie der 4 x 5-Kilometer-Staffel mit 50:14,1 Minuten vor Österreich, das 10,9 Sekunden hinter den Skandinaviern Silber gewann. Dritter wurde mit 29,4 Sekunden Rückstand Gastgeber Finnland.


Trainer Weinbuch enttäuscht


Das deutsche Quartett mit Marko Baacke aus Ruhla, Jens Deimel aus Winterberg, Ronny Ackermann aus Oberhof und Sebastian Haseney aus Zella-Mehlis belegte den vierten Platz. Das Team, das nach dem Springen am Mittag auf Rang fünf lag, hatte nach den 20 Kilometern in der Loipe 43,5 Sekunden Rückstand auf Norwegen. Im Team des Weltmeister holte sich Olympiasieger Bjarte Engen Vik nach dem Sieg im Einzel-Wettbewerb seinen zweiten Titel in Lahti.

"Es ist traurig, die Medaille wäre drin gewesen", kommentierte Bundestrainer Hermann Weinbuch das beste Ergebnis eines deutschen Kombinierer-Teams seit dem dritten WM-Platz 1993, "wir schaffen es einfach noch nicht, auf den Punkt unsere optimale Leistung abzurufen. Aber wir haben uns weiter gesteigert. Wenn wir unseren Weg so weitergehen, werden die Medaillen noch kommen."



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