Rio 2016 Erste Dopingausschlüsse schon vor Olympia-Eröffnung

Zwei Athleten sind noch vor dem offiziellen Beginn der Spiele von ihren Verbänden wieder nach Hause geschickt worden. Eine griechische Schwimmerin und ein Gewichtheber aus Zypern sollen gedopt haben.

Büro der Welt Anti-Doping-Agentur (Wada)
REUTERS

Büro der Welt Anti-Doping-Agentur (Wada)


Zwei Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro sind wegen Doping-Verdachts von ihren jeweiligen Nationalverbänden aus Griechenland und Zypern ausgeschlossen worden. Wie griechische Medien unter Berufung auf die Nationale Anti-Doping-Agentur berichten, handelt es sich um eine Schwimmerin. Im zyprischen Team soll ein Gewichtheber überführt worden sein. Außerdem wurde bei den Griechen noch ein Teilnehmer der Paralympics positiv getestet.

Die Schwimmerin sei vom nationalen Olympischen Komitee Griechenlands dazu aufgefordert worden, umgehend die Heimreise anzutreten, berichtete die Athener Tageszeitung "Kathimerini". Sie habe das olympische Dorf bereits verlassen und werde nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen. Auch das zyprische Olympische Komitee habe den beschuldigten Gewichtheber abgezogen.

Bei den Befunden handelt es sich den Angaben zufolge um positive A-Proben, die erst kurz vor der Abreise der Athleten nach Rio genommen wurden.

lst/dpa



insgesamt 4 Beiträge
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Seite 1
brosswag 06.08.2016
1.
Vollkommen richtige Handhabung.
l-39guru 06.08.2016
2. Aha...
also Sportler aus den russischen Teilrepubliken Griechenland und Zypern! Wusste ich es doch, der Putin schreckt vor nichts zurück! Herr Harting / Frau Pechstein bitte übernehmen Sie!
DieterNeumaier 06.08.2016
3. Doping?
Es ist zu hoffen, dass die Sportler, die sich bei den "Spielen" in Peking und London mittels einer besonderen Eigenmotivation in die Lage versetzten Medaillen zu gewinnen, auch in Rio wieder ganz vorn sind: Und die B-Proben werden natürlich erst nach den "Spielen" geöffnet. Und bitte keine falschen Rückschlüsse auf deren Herkunftsnationen, denn das sind im Unterschied zu Rußland nämlich alles bedauerliche Einzelfälle.
Vasilitsion 07.08.2016
4. Gäbe es nicht...
...einen solchen Hype um die so genannten "Olympischen Spiele", wäre das kein Thema.
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