Olympiastarter und ihre Sportgeräte Mein Freund, der Tischtennisschläger

Wie teuer ist ein Segelboot, wie lange hält ein Stabhochsprungstab, und warum hat ein Bahnrad nichts mit einem normalen Drahtesel gemeinsam? Vier Olympiateilnehmer stellen ihre Sportgeräte vor.
Dimitrij Ovtcharov

Dimitrij Ovtcharov

Foto: Barbara Walton/ dpa

Olympische Spiele sind immer auch eine Materialschlacht. Der Gang eines Bahnrads muss klug gewählt werden, sonst fährt man nur hinterher. Der Belag eines Tischtennisschlägers muss regelmäßig ausgetauscht werden, sonst fliegt der Ball überall hin - nur nicht auf die Platte. Und Segelboote sind wahre Hightechmaschinen. Kein Wunder, dass die Olympiaathleten ihr Material akribisch auswählen, einstellen, überprüfen und immer wieder nachjustieren.

SPIEGEL ONLINE hat vier Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro gebeten, ihr persönliches Sportgerät vorzustellen. Woraus wird es hergestellt? Wie lange hält es? Wie läuft der Transport ab? Und natürlich auch: Was sind die ganz besonderen Eigenheiten?

Mit dabei: Bahnradfahrer Domenic Weinstein, der bei der EM 2015 und der WM 2015 jeweils Silber in der 4000-Meter-Einerverfolgung holte. Außerdem Segler Thomas Plößel, der in Rio in der 49er-Klasse an den Start geht, Stabhochspringerin Lisa Ryzih sowie Tischtennis-Europameister und Olympia-Bronzemedaillengewinner von 2012, Dimitrij Ovtcharov.

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