Olympia 2016 Speerwerferin Molitor darf nicht nach Rio

Mit einstweiliger Verfügung gescheitert: Speerwurf-Weltmeisterin Katharina Molitor wird nicht bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro starten. Stattdessen bestätigte ein Gericht die DOSB-Entscheidung.

Katharina Molitor
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Katharina Molitor


Speerwurf-Weltmeisterin Katharina Molitor ist mit ihrer einstweiligen Verfügung gegen den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gescheitert. "Frau Molitor hat für ihr Recht gekämpft und leider verloren", sagte Molitors Anwalt Paul Lambertz der "Rheinischen Post".

"Die Gerichte billigen dem DOSB ein weites Ermessen bei der Nominierung zu", sagte Lambertz weiter, "was dieser bis zur Grenze der Willkür ausüben kann, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen." Die 32 Jahre alte Molitor wollte vor dem Landgericht Frankfurt/Main ihr Startrecht für die Olympischen Spiele (5. bis 21. August) in Rio de Janeiro durchsetzen. Mit dem Urteil gebe es laut Molitors Anwalt kaum noch Rechtsschutz für Athleten, die sich gegen ihre Nicht-Nominierung wehren wollen.

Der DOSB hatte zuvor bekanntgegeben, dass Christina Obergföll als dritte Speerwerferin nach der deutschen Meisterin Christin Hussong und EM-Silbergewinnerin Linda Stahl nach Rio reisen wird. Molitor sah ihre Bestleistungen und Wettkampfergebnisse vom DOSB falsch bewertet und ging deshalb juristisch gegen die Entscheidung vor.

krä/sid



insgesamt 9 Beiträge
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territrades 18.07.2016
1. Olympia geht in die Hose...
Rio ist sicherheitstechnisch die Dritte Welt, die Gewässer sind verseucht, die Besucher werden Zika in die ganze Welt exportieren und die Russen werden ausgeschlossen, obwohl sie nicht mehr als alle anderen auch dopen.
johannesbueckler 18.07.2016
2. Ich verstehe nicht,
warum das weltgrößte Treffen der Pharmaindustrie ständig vergeben werden muss...dieses mal Rio...... Man könnte sich doch mal auf Basel als festen Standort einigen..?
viceman 18.07.2016
3. der zirkus hört
erst auf, wenn die "sponsoren" das interesse verlieren, weil die werbung nicht wirkt... der anti- dopingkampf ist nur vorwand, um gegen die russen zu schiessen...
jaydeeblue 18.07.2016
4.
Zitat von territradesRio ist sicherheitstechnisch die Dritte Welt, die Gewässer sind verseucht, die Besucher werden Zika in die ganze Welt exportieren und die Russen werden ausgeschlossen, obwohl sie nicht mehr als alle anderen auch dopen.
Bis auf den letzten Punkt gebe ich Dir Recht. Man wird Russland bzw. deren Athleten irgendeine schmutzige Hintertür öffnen, weil man auf deren Topstars gar nicht verzichten kann & will! Außerdem ist diese ganze Bestürzung nur geheuchelt, denn alle Dopen & alle wissen es!
limlu 18.07.2016
5. mal ehrlich,
wenn der DOSB wer mit zu den olympischen Spielen darf, dann wird er sich auch (hoffentlich) was denken, da ist es doch lächerlich juristisch dagegen vor zu gehen
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