Olympische Sommerspiele 2024 Roms Bürgermeisterin legt Veto gegen Bewerbung ein

Nein zu Olympia: Die Stadt Rom wird ihre Bewerbung um die Sommerspiele 2024 aller Voraussicht nach zurückziehen. Das gab die Bürgermeisterin der Stadt bekannt. Nun gilt vor allem Los Angeles als Favorit.

Virginia Raggi
REUTERS

Virginia Raggi


Italiens Hauptstadt Rom wird die Bewerbung um die Olympischen Spiele 2024 nicht unterstützen. Dies erklärte die neue Bürgermeisterin Virginia Raggi auf einer Pressekonferenz. Damit gilt das Scheitern der italienischen Bewerbung als sicher, mit dem Vollzug durch das Nationale Olympische Komitee CONI wird in Kürze gerechnet.

Der Schritt kommt nicht mehr überraschend, da sich das Stadtoberhaupt Raggi seit Monaten gegen die zweiten Sommerspiele in der italienischen Hauptstadt nach 1960 ausgesprochen hatte.

Ende 2015 hatte bereits Hamburg nach einem negativen Bürgervotum seine Bemühungen um die Austragung der Spiele in acht Jahren einstellen müssen. Als Bewerber bleiben nun die Favoriten Los Angeles und Paris sowie Budapest übrig. Die Entscheidung über den Ausrichter fällt im September 2017 in Lima.

bam/sid

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insgesamt 7 Beiträge
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anselmi 21.09.2016
1. nicht doof die Dame
Die Bürgermeisterin wendet größeren finanziellen Schaden ab, bevor die Bewerbung Fahrt aufnimmt. Rom galt eh nur als Außenseiter hinter Paris. Die Franzosen bringen alles mit, was das IOC liebt: Hartnäckigkeit (erneuter Anlauf nach gescheiterter Bewerbung 2012); pittoreskes Konzept (Beachvolleyball vor dem Eiffelturm, Fechten im Grand Palais); und politische Rückendeckung durch die aktuelle Regierung. Sollte bis zum Kongress der Front National die Macht ergriffen haben, steht L.A. mit einem Gute-Laune-Koinzept als Ausweichkandidat parat.
betonklotz 21.09.2016
2. Eine absolut vernünftige Entscheidung
schließlich hat Rom mit genug anderen Problemen zu kämpfen.
noalk 21.09.2016
3. Nicht lustig ...
... wird das wohl die Mafia finden, der erhebliche Summen durch die Lappen gehen werden.
mattoregiert 21.09.2016
4. Da kann man nur
gratulieren ! Endlich wird das Prinzip der Bereicherung weniger ,Baufirmen ,Politiker,Hoteliers,unterbrochen .Von den gesparten Kartengeldern geht Papa mit seinen Kids mal richtig gut essen.Ein kleiner Kollateralschaden bei den Funktionären ist in Kauf zu nehmen !
ch3_94 21.09.2016
5. Bravo,
endlich mal jemanddn it Hirn und Verantwortungsgefuehl. Schluss mit der daemlichen Ueberbieterei, die Komunen und Staaten Defizite bescheeren. Richtet die Sommerspiele permanent in Griechenland aus. Dann wadre das Land fuer immer saniert.
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