Olympische Spiele 2024 und 2028 Los Angeles lässt Paris wohl den Vortritt

"Wir wären dumm": Der Bürgermeister von Los Angeles findet die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2028 deutlich attraktiver, als die Wettbewerbe vier Jahre früher. Grund seien vor allem finanzielle Aspekte.
Eric Garcetti

Eric Garcetti

Foto: Jean-Christophe Bott/ AP

Los Angeles hat seine Bemühungen um die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2024 anscheinend aufgegeben. "2024 wird wahrscheinlich nicht passieren, auch wenn das IOC gut beraten wäre, uns auszuwählen. Sie machen 2028 finanziell allerdings für uns so attraktiv, dass wir dumm wären, nicht auszuweichen", wird LA-Bürgermeister Eric Garcetti vom Internetportal "Buzzfeed" zitiert.

Eine offizielle Ankündigung soll frühestens Anfang kommender Woche erfolgen, wenn die finanziellen Verhandlungen abgeschlossen sind. "Dann werden wir bekannt geben, ob wir 2028 oder 2024 auswählen, Paris bekommt dann die anderen Spiele", so Garcetti.

Vor knapp drei Wochen hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) eine Doppelvergabe der Sommerspiele 2024 und 2028 beschlossen. Paris und Los Angeles waren die einzigen verbliebenen Kandidaten und müssen sich deshalb nur noch auf die Reihenfolge einigen. Am 13. September soll die Vergabe beider Sommerspiele auf der IOC-Session im peruanischen Lima erfolgen.

mru/sid