Deutsche Olympiabewerbung Hamburg bekam nur eine Stimme mehr als Berlin

Deutschland will sich mit Hamburg um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 bewerben - doch die Entscheidung war offenbar knapp. Medienberichten zufolge bekam die Hansestadt nur eine Stimme mehr als Berlin.
DOSB-Präsident Hörmann: "Einmütige Entscheidung"

DOSB-Präsident Hörmann: "Einmütige Entscheidung"

Foto: Dennis Grombkowski/ Bongarts/Getty Images

Hamburg - Die Wahl Hamburgs als deutscher Bewerber für die Olympischen Spiele 2024 fiel offenbar sehr knapp aus. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung und der "Berliner Tageszeitung" hat sich das zehnköpfige Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) mit 4:3 Stimmen für die Hansestadt entschieden.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat sich demnach enthalten. Zudem hatten zwei Mitglieder bereits im Vorfeld angekündigt, sich nicht an der Abstimmung zu beteiligen. Hörmann hatte bei der Verkündung des Ergebnisses von einer "einmütigen Entscheidung" gesprochen.

Bevor Hamburg seine Kandidatur offiziell beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) anmelden kann, stimmen aber die Bürger der Hansestadt über eine Bewerbung ab. Nur wenn sich die Mehrheit der abgegebenen Stimmen für Olympia in Hamburg ausspricht, geht die Stadt ins Rennen.

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