Mixed Zone Olympiasieger Murray scheidet in Paris aus

Für Andy Murray war beim Tennis-Masters von Paris bereits im Achtelfinale Schluss. Die Handball-Zwillinge Michael und Philipp Müller spielen künftig für MT Melsungen. Außerdem: Die Hockey-Weltmeisterschaften finden ab 2018 mit jeweils 16 Mannschaften statt.

Tennisprofi Murray: Aus im Achelfinale
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Tennisprofi Murray: Aus im Achelfinale


Hamburg - Nach Novak Djokovic ist auch Olympiasieger Andy Murray beim Tennis-Masters von Paris früh ausgeschieden. Der an Nummer drei gesetzte Schotte unterlag im Achtelfinale dem polnischen Qualifikanten Jerzy Janowicz 7:5, 6:7 (4:7), 2:6. Bei dem mit 2,43 Millionen Euro dotierten Hartplatz-Turnier sind damit die beiden Favoriten schon vor dem Viertelfinale nicht mehr dabei - der topgesetzte Roger Federer hatte ebenso wie Rafael Nadal einen Start in der französischen Hauptstadt kurzfristig abgesagt.

Die Handball-Zwillinge Michael und Philipp Müller werden zur kommenden Saison innerhalb der Bundesliga von der HSG Wetzlar zu MT Melsungen wechseln. Das kommt überraschend, da Nationalspieler Michael Müller erst vor der aktuellen Saison von den Rhein-Neckar Löwen nach Wetzlar gekommen war. Beide machten jedoch von einer Ausstiegsklausel in ihren Verträgen mit der HSG Gebrauch und unterschrieben in Melsungen jeweils einen Dreijahresvertrag.

Die Wiener Apnoe-Taucherin Veronika Dittes hat bei der EM im türkischen Antalya einen Weltrekord aufgestellt. Die 33-Jährige blieb 7:30 Minuten unter Wasser, verbesserte damit aber nur die offizielle Bestmarke des Tauchsport-Verbandes CMAS. Der internationale Apnoe-Verband Aida führt die Russin Natalija Moltschanowa mit 8:23 Minuten als Rekordhalterin in ihren Listen. Im Gegensatz zur Aida unterwirft sich die CMAS allerdings den Regularien der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada). Die CMAS legt höhere Sicherheitsstandards fest und führt strengere Kontrollen durch.

Die Hockey-Weltmeisterschaften der Herren und Damen werden ab 2018 mit jeweils 16 statt wie bisher mit zwölf Mannschaften ausgetragen. Dies beschloss der Weltverband FIH bei seinem Kongress in Kuala Lumpur. Ab dem Jahr 2022 könnten sogar jeweils 24 Mannschaften an der WM teilnehmen, teilte der Weltverband mit.

jar/sid/dpa



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