Konkurrent für Hamburg Budapest bewirbt sich um die Spiele 2024

Nach Boston, Paris und Rom bekommt Hamburg beim Kampf um die Olympischen Sommerspiele 2024 einen weiteren Konkurrenten: Budapest. Die ungarische Hauptstadt hat ihre Bewerbung dem IOC mitgeteilt.

Budapest: Bewerber um die Olympischen Spiele 2024
Corbis

Budapest: Bewerber um die Olympischen Spiele 2024


Budapest will sich beim IOC um die Olympischen Spiele 2024 bewerben und wird damit ein weiterer Rivale Hamburgs. Diese Absicht haben die ungarische Hauptstadt und das NOK Ungarns dem Internationalen Olympischen Komitee in einem Schreiben an IOC-Präsident Thomas Bach mitgeteilt. Der offene Brief von Bürgermeister István Tarlós und NOK-Chef Zsolt Borka wurde im Internet publiziert.

"Wir sind davon überzeugt, dass die Bewerbung von Budapest die Antwort auf die Olympische Agenda 2020, das Reformprogramm des IOC, ist. Unsere Absicht zur Bewerbung steht voll im Einklang mit dem ökonomischen Olympia-Konzept des IOC", heißt es dort.

Vor Budapest hatten bereits Hamburg, Rom, Boston und Paris ihre Olympia-Bewerbung angekündigt. Am 15. September läuft die Bewerbungsfrist ab; der Olympia-Gastgeber 2024 wird vom IOC im September 2017 verkündet.

chp/dpa



insgesamt 5 Beiträge
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heavenstown 08.07.2015
1. Passt perfekt ins Beuteschema des IOC...
..., die haben ja gerne totalitäre Regines als Austräger...
exil-berliner 08.07.2015
2. Political change..
Als erstes liebe Ungarn ändert eure Politische Führung mit FIDEZ, JOBBIK und Orbán ansonsten wird es eher nichts mit Olympischen Spielen. Obwohl wenn man sich die Vergangenheit anschaut in welchen "demokratischen" Staaten Olympische Spiele ausgetragen könnte es doch etwas werden mit eurer Bewerbung ;-) (Fou Bozmék!)
bedenkentraeger2015 08.07.2015
3. Ausgerechnet Budapest
Na, toll. Paris oder Rom zu unterliegen, ist wie gegen den FC Bayern zu verlieren: absolut nachvollziehbar. Aber Budapest?
exil-berliner 08.07.2015
4. Jobs durch Olympia
Zitat von bedenkentraeger2015Na, toll. Paris oder Rom zu unterliegen, ist wie gegen den FC Bayern zu verlieren: absolut nachvollziehbar. Aber Budapest?
Budapest, die Perle des demokratielosen Osteuropa Kapitalismus. Aber bei so einer Veranstaltung wird es wenigstens wieder eine Menge neuer "Billigjobs" in Orbáns Wirtschaftreich geben. Oder man bedient sich den Arbeitslosen, die sind sowieso ohne Rechte wenn Staatliche Gelder wie Arbeitslosen- oder Sozialgeld bezogen werden.
821943 08.07.2015
5.
möchte man den Ungarn zurufen. Dann könnte es klappen mit Olympia. Aber solange Rechtsextremisten die ungarische Politik bestimmen, wird man die Spiele anderen Kandidaten anvertrauen. Man hat ja wohl aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Solange Orban regiert und Nazibanden ungestraft Minderheiten terrorisieren, wird man Ungarn eher aus zivilen und demokratischen Strukturen verpflichteten Institutionen rausschmeißen, als den menschenverachtenden Antidemokraten auch noch zu einer Tribuene für ihre extremistische Politik zu verhelfen.
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