Olympische Winterspiele Rekordsumme für Sicherheit

Die Winterspiele von Salt Lake City im Februar 2002 sorgen schon jetzt für eine neue olympische Bestmarke. Niemals zuvor wurde mehr Geld für Sicherheitsmaßnahmen ausgegeben.


SLOC-Chef Mitt Romney: "Keine absolute Sicherheit"
AP

SLOC-Chef Mitt Romney: "Keine absolute Sicherheit"

Washington - Bei einem Gipfeltreffen im Weißen Haus wurde der 310 Millionen US-Dollar hohe Sicherheitsetat für die Veranstaltung vom 8. bis zum 24. Februar 2002 endgültig verabschiedet. Die Summe ist dreimal so hoch wie bei den Olympischen Sommerspielen in Atlanta 1996.

Ursprünglich waren 200 Millionen US-Dollar veranschlagt worden. An den Gesprächen hatten neben Utahs Senator Orrin Hatch auch Justizminister John Ashcroft und Vertreter von FBI und CIA sowie des Organisationskomitees SLOC teilgenommen.

Absolute Sicherheit könne niemand garantieren, stellte SLOC-Chef Mitt Romney klar: "Aber wer Auto fährt, geht ein höheres Risiko ein, als wenn er an den Spielen teilnimmt." Kein Land habe trotz der Terroranschläge in New York und Washington bisher seine Meldung zurückgezogen, deshalb gehe man weiter auch von der Teilnahme "des Iran und mehrerer anderer islamischer Staaten" aus.

Mehr Beamte und ausgeweitete Flugverbotszone

Zu den wesentlichen Punkten des neuen Konzepts gehören eine Aufstockung des Sicherheitspersonals - bislang waren 3500 Spezialagenten des Bundes und des Staates Utah vorgesehen - sowie eine Ausweitung der Flugverbotszone über den Olympia-Schauplätzen.

Es werde mehr Kontrollen geben, erklärte Utahs Gouverneur Mike Leavitt. Ursprünglich offene Bereiche sollen eingezäunt werden. Trotzdem wolle man vermeiden, dass Polizei oder Militär das Bild in der Öffentlichkeit bestimmten.



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