Rad-WM UCI will Geld sehen, Außenseiterin gewinnt Gold

Der Radsportwelt-Verband kämpft derzeit an zwei Fronten um Geld: Von den Organisatoren der WM in Stuttgart wird die letzte Rate zur Finanzierung der Veranstaltung gefordert, während Dopingsünder ein Jahresgehalt zahlen sollen. Gold im Frauen-Straßenrennen holte derweil eine Italienerin.


Stuttgartt - UCI-Chef Pat McQuaid erklärte heute in Stuttgart, dass sich die Organisatoren bislang weigern würden, die letzte Rate zur Finanzierung der Veranstaltung zu zahlen. Dabei soll es sich angeblich um 500.000 Euro handeln. "Darüber wird nach der WM zu reden sein", sagte der Ire.

Frauen-Rennen: Außenseiterin düpiert Favoritinnen
DPA

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Des Dopings überführte Fahrer, die trotz der unterzeichneten Ehrenerklärung kein Jahresgehalt an die UCI überweisen wollen, sollen Zahlungsbefehle erhalten. Zudem sagte McQuaid: "Wer nicht zahlt, kann nicht in den Radsport zurückkommen." Titelverteidiger Paolo Bettinihat diese Ehrenerklärung bisher überhaupt nicht unterschrieben, was für einen Streit zwischen Weltverband UC, den Organisatoren und Italiens Radsport-Verband gesorgt hatte.

Außenseiterin Marta Bastianelli hat derweil den Straßentitel bei den Frauen gewonnen. Die Italienerin setzte sich auf dem 133,7-Kilometer-Kurs im Alleingang nach 3:46:34 Stunden durch. Silber sicherte sich Titelverteidigerin Marianne Vos aus den Niederlanden vor Giorgia Bronzini, die als zweite Italienerin in die Medaillenränge fuhr. Beste Deutsche war Trixi Worrack, die den 18. Platz belegte.

mti/sid/dpa



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