Unfall mit Begleitfahrzeug Todesursache von Radprofi Antoine Demoitié unklar

Der Unfalltod des Radprofis Antoine Demoitié ist nicht zweifelsfrei auf die Kollision mit einem Begleitmotorrad zurückzuführen. Der Belgier könnte auch an den Folgen des vorherigen Sturzes verstorben sein.


Der belgische Radprofi Antoine Demoitié ist möglicherweise nicht wegen de Zusammenstoßes mit einem Motorrad aus dem Begleittross des Rennens Gent-Wevelgem gestorben. Der 25-Jährige kam durch eine Hirnblutung nach einem Schlag auf den hinteren Bereich der Schädelbasis ums Leben. Das sagte der Staatsanwalt von Dünkirchen auf Basis der Autopsie.

Nach Angaben des Staatsanwaltes konnte nicht festgestellt werden, ob die Verletzung Folge des Sturzes von Demoitié oder der anschließenden Kollision mit dem Motorrad war.

Demoitié war während des Rennens nach rund 150 Kilometern mit vier weiteren Fahrern gestürzt und unmittelbar danach mit einem Motorrad zusammengestoßen. Auf der Intensivstation des Universitätskrankenhauses von Lille kämpften Ärzte vergeblich um sein Leben. Der Unfall hat eine Debatte um die Sicherheit bei Radrennen und die Begleitmotorräder entfacht.

krä/dpa/sid



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