Radsport Italiener Galletti stirbt während Grand-Prix

Der mutmaßliche Herztod des italienischen Radprofis Alessio Galletti hat heute den Grand Prix Naranco in Spanien überschattet. Der 37-Jährige vom Rennstall Naturino-Sapore de Mare war auf der Strecke zusammengebrochen, nachdem er kurz zuvor über Atemnot und Schmerzen in der Brust geklagt hatte.


Oviedo - Galletti war während des Rennens vom Rad gestiegen und danach plötzlich umgefallen. Seine Mannschaftskollegen leisteten vor Ort erste Hilfe bis zum Eintreffen der Ambulanz, doch die Notärzte konnten nur noch den Tod feststellen.

Nach Angaben von Rennleiter Jose Ramon Rodriguez ist der Anstieg, an dem der ehemalige Teamgefährte von Italiens Sprint-Idol Mario Cipollini starb, nicht sonderlich steil. Allerdings war es an diesem Nachmittag sehr heiß. Der aus Pisa stammende Fahrer war seit 1994 Profi und feierte vier Siege, darunter einen Etappenerfolg bei der Fernfahrt "Down Under" in Australien. 1996 und 2004 hatte Galletti den Giro d'Italia gefahren.

Beim Grand Prix Naranco wollte sich Galletti auf die Asturien-Rundfahrt vorbereiten, die am Freitag beginnt. Am Start war auch ein Team des Bonner T-Mobile-Rennstalles mit Kapitän Erik Zabel, der sich in Asturien noch für eine Nominierung für die Tour de France (2. bis 24. Juli) empfehlen will.



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