Radsport Top-Sprinter Kittel verlängert bei Argos-Shimano

Der niederländische Radrennstall Argos-Shimano vertraut weiter auf ein deutsches Trio: Marcel Kittel, John Degenkolb und Simon Geschke wurden mit Verträgen bis 2016 ausgestattet. Besonders an Sprinter Kittel, der bei der Tour de France überragt hatte, waren zuletzt Spitzenteams interessiert.

Radrennfahrer Kittel: "Bestmögliche Unterstützung"
AP/dpa

Radrennfahrer Kittel: "Bestmögliche Unterstützung"


Hamburg - Marcel Kittel, John Degenkolb und Simon Geschke haben beim niederländischen Radrennstall Argos-Shimano bis Saisonende 2016 verlängert. Die Verträge von Degenkolb und Geschke wären zum Jahresende ausgelaufen. Der Kontrakt des bei der Tour de France alle überragenden Sprinters Kittel lief noch bis 2014. Zuletzt hatten einige Spitzenteams ihr Interesse an dem 25-Jährigen signalisiert.

"Das Team hat mir das beste Umfeld gegeben, um mich als Fahrer und Person weiterzuentwickeln. Als Sprinter spüre ich die bestmögliche Unterstützung, um auch in der Zukunft großartige Ergebnisse zu erzielen", sagte Kittel, der neben seinen vier Etappenerfolgen bei der Frankreich-Rundfahrt elf weitere Siege in dieser Saison einfuhr.

Degenkolb, der 2012 fünf Etappen bei der Spanien-Rundfahrt gewonnen und den vierten Platz bei der WM in Valkenburg belegt hatte, zeichnete sich in diesem Jahr mit dem Sieg bei den Cyclassics in Hamburg sowie einem Etappenerfolg beim Giro d'Italia aus. Geschke zählt zu den wichtigsten Helfern im Team. Neben dem deutschen Trio verlängerte auch der Niederländer Tom Dumoulin seinen Vertrag vorzeitig um eine weitere Saison bis 2015.

bka/dpa



insgesamt 2 Beiträge
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cecil261 02.10.2013
1. Unkaputtbar:Radsport=Thumbs up!!!
Die neue deutsche Generation sorgt für Furore. Und das glücklicherweise beim hochsympathischen Argos Shimano Team. Weiter so Jungs. By the way: Wo war Spon eigentlich bei dem hochdramatischen WM Finale am Sonntag? Der geneigte Leser war interessiert! Eins ist jedenfalls sicher: Dieser grossartige Sport wird in Deutschland bald eine Renaissance erleben. Wir warten nicht mehr lang
dickerulle 02.10.2013
2. dickerulle
Das zeugt von Charakter. Sich nicht nach dem Geld zu richten, die Konkurrenz im eigenen Team (Degenkolb) anzunehmen und sich einzugliedern, das alles hat es lange Zeit im Radsport nicht gegeben. Es ist schön zu sehen, das vor allem Teams mit deutscher Beteiligung sich in dieser Hinsicht abheben und den moralischen Wandel anscheinend geschafft haben. Deutschland ist wieder wer in der Radsportwelt.
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