Rallye Dakar Coué erwacht aus Koma, Etappenerfolg für Roma

Am dritten Tag der Rallye Dakar ist erneut ein Zwischenfall bekannt geworden: Der französische Motorradfahrer Sébastien Coué liegt nach einem Unfall auf der Intensivstation. Mittlerweile geht es ihm aber besser, er ist aus dem Koma erwacht. Sieger der dritten Etappe wurde Joan Roma.

Dakar-Fahrer Roma: Vierter der Gesamtwertung
DPA

Dakar-Fahrer Roma: Vierter der Gesamtwertung


Hamburg - Aufatmen bei der Rallye Dakar: Der Franzose Sebastien Coué, der am Montag auf der zweiten Etappe bewusstlos in den Dünen von El Nihuil gefunden wurde, ist im Krankenhaus in San Rafael aus dem Koma erwacht und auf dem Weg der Besserung. "Sein Zustand hat sich stetig verbessert, seit er eingeliefert worden ist", sagte Klinikchef Armando Dauverné der französischen Nachrichtenagentur AFP. "Alle Eckdaten sind normal, Coué ist guter Dinge", so Dauverné weiter. Am ersten Tag der Rallye war der Argentinier Jorge Martinez tödlich mit seinem Motorrad verunglückt.

Am dritten Tag der 33. Rallye Dakar sicherte sich Joan Roma (Mini) den Tagessieg. Auf der Etappe von San Rafael nach San Juan in Argentinien war der Spanier nach 208 Wertungskilometern 1:09 Minuten schneller im Ziel als der neue Gesamtführende Krzysztof Holowczyc (Mini). Die drittbeste Zeit schaffte Vorjahressieger Nasser Al-Attiyah (Hummer, 1:29 Rückstand).

Holowczyc Vorsprung in der Gesamtwertung auf den Zweitplatzierten Robby Gordon (Hummer) aus den USA beträgt 54 Sekunden. Dritter ist nun der Südafrikaner Giniel de Villiers mit seinem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz (Toyota, 1:40 Minuten Rückstand). Roma ist nach seinem Erfolg Vierter. Bei den Motorrädern hat der Franzose Cyril Despres auf KTM die Führung übernommen.

jar/dapd/sid



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