Rallye-WM Deutscher Beifahrer tödlich verunglückt

Der vierte Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Spanien ist kurz nach dem Start am Freitag von einem tödlichen Unfall überschattet worden. Der Deutsche Jörg Bastuck erlag dabei seinen Verletzungen.


Salou - Bastuck wurde beim Radwechsel am Citroen C2 vom Ford Fiesta des Briten Barry Clark erfasst. Der 35-jährige Deutsche wurde umgehend mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus von Salou geflogen, dort kam für den Beifahrer des Hamburgers Aaron Burkart aber jede Hilfe zu spät. Er erlag seinen Verletzungen.

Das Team Burkart/Bastuck war auf der zweiten von 16 Prüfungen bei seiner Premiere in der Junior-WM im Citroen C2 von der Strecke abgekommen. Nachdem das Team das Fahrzeug zurück auf die Piste gebracht hatte, wollte Bastuck das beschädigte Rad wechseln.

Den letzten Todesfall im Rallye-Sport hatte es am 18. September 2005 in Wales gegeben. Damals war der Brite Michael Park, Beifahrer von Markko Märtin (Estland), bei einem Unfall ums Leben gekommen.

Zur Mitte der ersten von drei Etappen der Rallye Spanien führte der Finne Marcus Grönholm im Ford Focus am Freitagmittag mit einem Vorsprung von 11,1 Sekunden auf den französischen Weltmeister und WM-Spitzenreiter Sébastien Loeb (Citroen Xsara) und 24,1 Sekunden vor seinem Landsmann und Teamkollegen Mikko Hirvonen.

pav/dpa



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