Reit-EM in Aachen Springreiter fallen auf Platz drei zurück

Die deutschen Springreiter haben die zweite Runde der Mannschaftswertung bei der EM in Aachen absolviert. Die ersten beiden Reiter patzten. Dank Ludger Beerbaum und Daniel Deußer liegt das Team aber noch auf Medaillenkurs.

Springreiter Beerbaum: Zweite Ritte, zweimal fehlerfrei
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Springreiter Beerbaum: Zweite Ritte, zweimal fehlerfrei


Die deutschen Springreiter haben die Führung in der Mannschaftswertung verloren. Nach zwei von drei Prüfungen bei der Europameisterschaft in Aachen ist das Team nun Dritter. Frankreich geht als führende Mannschaft in die Schlussrunde, die Niederlande belegten Platz zwei. Die Deutschen müssen am Freitag auf Fehler der Konkurrenz hoffen, wenn es noch zur Goldmedaille reichen soll.

Meredith Michaels-Beerbaum ging als erste deutsche Starterin in den Parcours und patzte gleich: Sie leistete sich auf Fibonacci einen Fehler am Wassergraben. Und der zweite Deutsche, Christian Ahlmann, hatte einen Abwurf. Die komfortable Ausgangslage vom Vortag durch drei fehlerfreie Ritte im Zeitspringen war dahin.

Ludger Beerbaum stand als dritter Deutscher nun unter Druck, er musste fehlerfrei bleiben, um die Chancen auf einen Podestplatz zu erhalten. Wichtiger noch, das Team musste unter den ersten zehn bleiben, um die dritte Runde überhaupt zu erreichen. Routinier Beerbaum behielt auf Stute Chiara die Nerven und zeigte einen Null-Fehler-Ritt. Damit verteidigte er auch seinen zweiten Platz in der Einzelwertung und ist weiter auf Medaillenkurs.

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Springreiter Ludger Beerbaum: Der Titelsammler
Als letzter Deutscher startete Daniel Deußer, er hatte am Vortag als Einziger des Quartetts vier Fehlerpunkte hinnehmen müssen. In der zweiten Runde machte Deußer es besser und blieb wie Beerbaum ohne Strafpunkte.

Das Team darf sich am Freitag nun keine Fehler mehr leisten und muss zudem auf Patzer der Konkurrenz hoffen - aus eigener Kraft ist der Sieg nicht mehr möglich. Beerbaum war dennoch zuversichtlich: "Ich bin mir sicher, dass die letzte Runde noch schwerer wird. Wenn wir gut sind, ist das noch nicht zu Ende."

mrr



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