Reitsport in Santa Anita 23. Pferd stirbt kurz nach Wiedereröffnung der Rennstrecke

Eine Serie von Todesfällen hatte Anfang März zu einer Streckensperre beim Galopprennen in den USA geführt. Nun läuft der Betrieb wieder, und das nächste Pferd ist tot.
Die Galopprennbahn in Santa Anita, Kalifornien, steht in der Kritik

Die Galopprennbahn in Santa Anita, Kalifornien, steht in der Kritik

Foto: Damian Dovarganes/AP

Nur drei Tage nach der Wiederaufnahme von Rennen auf der Galopprennbahn Santa Anita in Kalifornien ist ein weiteres Pferd nach einem Sturz eingeschläfert worden. Es war bereits der 23. Todesfall in rund drei Monaten.

Der Rennbetrieb war seit dem 5. März für drei Wochen unterbrochen worden, um die Ursache für die vielen tödlichen Unfälle zu finden. Ein offizieller Grund wurde bisher nicht genannt. Tierschützer hatten bereits lange vor den Unfällen gefordert, Untersuchungen einzuleiten.

Anfang März machen Demonstranten an der Rennbahn auf die Unfälle aufmerksam

Anfang März machen Demonstranten an der Rennbahn auf die Unfälle aufmerksam

Foto: MARK RALSTON/ AFP

Am Freitag fand der erste Wettbewerb nach der Pause statt. Am Sonntag verletzte sich der Wallach Arms Runner im mit 100.000 Dollar dotierten "Simeon Stakes" am rechten Vorderbein, stürzte und wurde durch La Sardane niedergetrampelt. Die Jockeys beider Pferde erlitten leichte Verletzungen, La Sardane blieb unverletzt.

"Der Vorfall ereignete sich in einem Rennen auf einer Bahn, die durch unabhängige Experten als sicher eingestuft wurde. Wir arbeiten eng mit dem kalifornischen Pferderennverband zusammen, um herauszufinden, ob wir etwas hätten tun können, um diese Tragödie zu verhindern", hieß es in einer Mitteilung der Betreiber.

Anfang März sagten die Organisatoren, die Unfälle könnten mit Niederschlägen zusammenhängen. Zuletzt war es jedoch trocken in der Region.

Santa Anita ist eine der berühmtesten Strecken der USA. Am 1. und 2. November soll dort der Breeders' Cup ausgetragen werden.

jan/sid
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