Wimbledon Federer zieht in nur 73 Minuten ins Viertelfinale ein

Am "Manic Monday" in Wimbledon spielten 16 Frauen und 16 Männer um den Einzug in das Viertelfinale. Eine große Überraschung gab es aber weder bei Roger Federer noch bei seinen größten Rivalen um den Titel.

Roger Federer bedankte sich nach seinem Sieg gegen Matteo Berrettini bei den englischen Fans.
Clive Brunskill / Getty Images

Roger Federer bedankte sich nach seinem Sieg gegen Matteo Berrettini bei den englischen Fans.


Roger Federer ist wie seine Dauerrivalen Rafael Nadal und Novak Djokovic in das Viertelfinale von Wimbledon eingezogen. Der 37-jährige Schweizer gewann gegen den Italiener Matteo Berrettini 6:1, 6:2, 6:2 und feierte seinen insgesamt 99. Sieg beim Major in London.

Federer, der weiterhin keines seiner 17 Wimbledon-Achtelfinals verloren hat, benötigte am "Manic Monday" mit allen 16 Achtelfinalpartien der Männer und Frauen nur 73 Minuten für seinen Erfolg gegen Berrettini. In der Runde der letzten Acht trifft Federer auf den Japaner Kei Nishikori.

Ebenfalls in guter Form präsentierte sich der zwölfmalige French-Open-Champion Nadal, der den Portugiesen João Sousa 6:2, 6:2, 6:2 bezwang. Der Spanier brauchte gegen die Nummer 69 der Welt rund eine halbe Stunde länger als Federer. In 1:45 Stunden holte sich Nadal in allen drei Sätzen zwei Breaks und zog sicher ins Viertelfinale ein. Dort trifft die Nummer zwei der Welt auf den US-Amerikaner Sam Querrey.

Und auch Titelverteidiger Djokovic ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Der Weltranglistenerste gewann problemlos gegen den französischen Außenseiter Ugo Humbert 6:3, 6:2, 6:3. Der 15-fache Grand-Slam-Sieger erreichte damit zum elften Mal das Wimbledon-Viertelfinale und zog in dieser Statistik Boris Becker gleich. Nächster Gegner von Djokovic ist am Mittwoch der Belgier David Goffin.

Die Viertelfinals der Männer im Überblick:

  • Novak Djokovic - David Goffin
  • Guido Pella - Roberto Bautista Agut
  • Sam Querrey - Rafael Nadal
  • Kei Nishikori - Roger Federer

Bei den Frauen sind zwei der drei topplatzierten Spielerinnen hingegen im Achtelfinale gescheitert. Die Drittplatzierte Karolina Pliskova scheiterte im tschechischen Duell an Karolina Muchova, die Weltranglistenerste Ashleigh Barty unterlag überraschend Außenseiterin Alison Riske. Die US-Amerikanerin trifft in der kommenden Runde auf Serena Williams, die sich souverän gegen Carla Suárez Navarro durchsetzte. Simona Halep beendete das Wimbledon-Märchen von Cori Gauff und steht ebenfalls in der Runde der letzten Acht.

Die Viertelfinals der Frauen im Überblick:

  • Alison Riske - Serena Williams
  • Barbora Strycova - Johanna Konta
  • Elina Switolina - Karolina Muchova
  • Simona Halep - Zhang Shuai

hba/tip/sid/dpa



insgesamt 2 Beiträge
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zack34 09.07.2019
1. TV live-Übertragung ?
Hallo, ich weiß, dass im Netz mit einer VPN der live stream des SF und BBC empfangen werden kann. Aber wie sieht es mit den klassischen TV-Sendern aus? Bei den ÖRen wird es offenbar wieder nichts...
jean-baptiste-perrier 09.07.2019
2. Unverständlich!
zack34 hat geschrieben: "TV live-Übertragung ? Hallo, ich weiß, dass im Netz mit einer VPN der live stream des SF und BBC empfangen werden kann. Aber wie sieht es mit den klassischen TV-Sendern aus? Bei den ÖRen wird es offenbar wieder nichts..." - - - - - Wer unverschlüsselt BBC empfangen kann (am besten am westlichen Rand Deutschlands via Satellit) kann doch getrost auf die öffentlich-rechtliche Tennis-Inkompetenz verzichten. Die großen Zeiten von Volker Kottkamp und Hans-Jürgen Pohmann (beide ARD) sind ja leider lange vorbei. Aris Donzelli vom ZDF mag was vom Skifahren verstehen. Wer noch halbwegs bei Trost ist, zieht die BBC auch dem bezahlten Generve von Sky vor. Sich die Exklusiv-Rechte für Deutschland sichern und dann maximal vier parallele Partien zur Auswahl bieten, da auf dem sinnlosen Konferenz-Kanal Sky Sport 1 immer eine der vier Partien doppelt gezeigt wird. Die Match Kommentatoren sind noch ganz ordentlich. Aber Kühnen und Erkenbrecher plus den Pappfiguren auf dem freien Sky News HD mit ihrem ignoranten extra in die Länge gezogenem "Ohhhhschelik Kerber" sind nicht zu ertragen. Da kann man nur noch den Ton abstellen. Dagegen ist die BBC doch ein Paradies für Wimbledon Freunde.
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