Tennis in Madrid Zwei Matchbälle vergeben - Federers Sandplatz-Comeback endet im Viertelfinale

Roger Federer ist zurück auf Sand - aber bei seinem ersten Turnier nach drei Jahren ist für den Schweizer Tennis-Superstar im Viertelfinale Schluss. Auch Titelverteidiger Alexander Zverev ist raus.

Roger Federer versucht es wieder auf Sand
Alex Pantling Getty Images

Roger Federer versucht es wieder auf Sand


Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer ist bei seinem Sandplatz-Comeback in Madrid trotz einer starken Vorstellung im Viertelfinale ausgeschieden. Der 37 Jahre alte Schweizer unterlag dem Weltranglistenfünften Dominik Thiem aus Österreich 6:3, 6:7 (11:13), 4:6 und verpasste damit das "Gigantenduell" im Halbfinale gegen den Weltranglistenersten Novak Djokovic. Der Serbe zog nach dem Verzicht von Gegner Marin Cilic (Kroatien) kampflos in die Vorschlussrunde ein.

Thiem, im Vorjahr im Endspiel von Madrid der deutschen Nummer eins Alexander Zverev unterlegen, verwandelte in einem hochklassigen Match nach 2:10 Stunden seinen zweiten Matchball. Im sechsten Duell mit Federer feierte er bereits seinen vierten Sieg. Das zuvor einzige Sandplatzduell hatte Thiem 2016 im Achtelfinale von Rom gewonnen, auch der zuvor einzige Vergleich in der laufenden Saison ging im Finale von Indian Wells an den Österreicher.

Gegen Thiem, zuletzt ohne Satzverlust Turniersieger in Barcelona, spielte Federer in seinem dritten Match nach fast drei Jahren Sandplatzabstinenz deutlich konstanter als beim Zittersieg gegen den Franzosen Gael Monfils im Achtelfinale. Im zweiten Durchgang vergab Federer allerdings zwei Matchbälle, ehe Thiem seinen sechsten Satzball zum Ausgleich nutzte.

Auch Titelverteidiger Zverev ist raus

Der Österreicher lag im entscheidenden Satz früh mit einem Break vorne. Federer glich zum 4:4 aus, verlor aber dann gleich wieder sein Aufschlagspiel.

Ebenfalls ausgeschieden ist der deutsche Titelverteidiger Alexander Zverev. Der 22 Jahre alte Weltranglisten-Vierte unterlag gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas 5:7, 6:3, 2:6. Zverev leistete sich auf dem Court Arantxa Sanchez insbesondere im dritten Satz zu viele Fehler.

Nach souveränen Aufschlagspielen gab Zverev im ersten Durchgang bei eigenem Service das Spiel zum 5:6 ab und eröffnete Tsitsipas damit die Möglichkeit zu einem leichten Satzgewinn. Die Vorentscheidung im zweiten Durchgang gelang Zverev mit einem Break ohne Gegenpunkt zur 5:3-Führung. Das folgende Aufschlagspiel gewann er ebenfalls souverän. Doch im dritten Satz nutzte Zverev seine Breakchancen nicht.

aha/dpa



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