Ryder Cup Woods verliert - USA dominieren den Auftakt dennoch

Die US-Golfer führen nach dem Start des Ryder Cups deutlich gegen Europa. Nur Tiger Woods und sein Teamkollege konnten sich in ihrem Duell nicht durchsetzen.

Tiger Woods
AFP

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Titelverteidiger USA hat den Auftakt des 42. Ryder Cups klar dominiert. Beim Kontinentalvergleich der besten Golfer aus Europa und den USA vor den Toren von Paris stand es nach den Vormittagsduellen 3:1 für die Amerikaner. Am Nachmittag stehen auf der Anlage Le Golf National im französischen Guyancourt noch vier Teamduelle auf dem Programm.

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Den ersten Punkt für die USA holten der Weltranglistenerste Dustin Johnson und Rickie Fowler gegen Rory McIlroy (Nordirland) und Thorbjörn Olesen (Dänemark). Auch das US-Duo Tony Finau/Brooks Koepka siegte gegen Justin Rose (England) und Jon Rahm (Spanien). Das dritte Match gewannen Jordan Spieth und Justin Thomas gegen die beiden Engländer Paul Casey und Tyrrell Hatton.

Vor der gewaltigen Kulisse von etwa 60.000 Zuschauern entlang des Par-71-Kurses wurde das mit Topstars gespickte US-Team seiner Favoritenrolle gerecht. Nur Tiger Woods verlor.

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Team USA: Die Weltspitze

Der Superstar, der von Teamkapitän Jim Furyk per Wildcard nominiert wurde, unterlag mit US-Masterssieger Patrick Reed im Matchplay gegen British-Open-Champion Francesco Molinari (Italien) und Partner Tommy Fleetwood (England). Woods und Reed lagen vor dem letzten Loch uneinholbar mit drei Lochverlusten zurück.

Einen Zwischenfall gab es im Match Koepka und Finau gegen Rose und Rahm. An Loch sechs wurde eine Zuschauerin vom missglückten Abschlag Koepkas im Gesicht getroffen. Die Frau brach blutend zusammen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ihre Verletzung erwies sich nicht als schwerwiegend.

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Team Europa: Von McIlroy bis Rose

Die US-Auswahl will in Paris ihren Titel von vor zwei Jahren verteidigen. Allerdings hatten die Amerikaner zuletzt 1993 den Ryder Cup auf europäischem Boden gewonnen. Am Nachmittag geht es in die zweite Runde. Woods wird dann nicht im US-Team stehen: Kapitän Furyk lässt den 42-Jährigen pausieren.

jan/sid/dpa



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