Golf Europa bezwingt die USA beim Ryder Cup

Triumph über die USA: Beim 42. Ryder Cup hat sich das europäische Golf-Team durchgesetzt. Der Italiener Francesco Molinari holte den entscheidenden Punkt. Tiger Woods enttäuschte erneut.

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Europas Golfstars haben den 42. Ryder Cup gewonnen und damit die Trophäe von Titelverteidiger USA zurückerobert. Der Italiener Francesco Molinari machte den Triumph im Le Golf National in der Nähe von Paris vor 60.000 Fans mit dem entscheidenden Punkt für die Europäer perfekt. Am Ende stand es 17,5 zu 10,5 für Europa.

Francesco Molinari
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Francesco Molinari

Schon durch Molinaris Sieg im Einzel gegen Phil Mickelson kamen die Herausforderer auf 14,5 Punkte und damit auf einen uneinholbaren Vorsprung. Der British-Open-Champion Molinari holte damit als erster Europäer überhaupt alle fünf möglichen Punkte bei einer Austragung.

Das Team von Europa-Kapitän Thomas Björn war am Finaltag des prestigeträchtigen Kontinentalvergleichs mit einer 10:6-Führung in die abschließenden zwölf Einzel gegangen. Die US-Auswahl um Superstar Tiger Woods wartet nach dieser Niederlage beim wichtigsten Team-Wettbewerb im Golfsport nun schon seit 25 Jahren auf einen Erfolg auf europäischen Boden.

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Ryder Cup: Europa jubelt, der Tiger trauert

US-Superstar Tiger Woods verlor alle seine vier Partien. Zum Abschluss unterlag er auch im Einzel gegen den spanischen Ryder-Cup-Neuling Jon Rahm. Es war seine erste Einzelniederlage seit seinem Debüt 1997.

2016 hatten die USA noch in Chaska, Minnesota, mit einem 17:11 die Siegesserie der Europäer beendet. Der 43. Ryder Cup findet 2020 auf dem Whistling Straits Golf Course in Kohler im US-Bundesstaat Wisconsin statt.

aev/sid/dpa

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