Schach-Champion Carlsen kehrt ans Brett zurück

Magnus Carlsen meldet sich zurück: In Zürich stellt er sich erstmals seit seinem WM-Triumph wieder der Schach-Konkurrenz und trifft auf seinen alten Rivalen. Der Norweger hatte zuvor eine dreimonatige Pause von Wettkämpfen eingelegt.

Schach-Weltmeister Carlsen: Ab Donnerstag in Zürich zu bewundern
REUTERS

Schach-Weltmeister Carlsen: Ab Donnerstag in Zürich zu bewundern


Hamburg - Der neue Schach-Weltmeister Magnus Carlsen kehrt an das Brett mit den 64 Feldern zurück. Bei seinem ersten Turnier seit dem WM-Sieg im November trifft der 23 Jahre alte Norweger von Donnerstag bis kommenden Dienstag in Zürich unter anderem auf seinen Vorgänger Viswanathan Anand (Indien). Der frühere Champion brennt auf eine Revanche. Die anderen Gegner sind der Weltranglisten-Zweite Levon Aronjan (Armenien), Hikaru Nakamura (USA), Fabiano Caruana (Italien) und Boris Gelfand (Israel).

Das Preisgeldturnier erreicht die in der Schachgeschichte noch nie erzielte Wertungskategorie 23. Gespielt werden fünf Runden mit klassischer Bedenkzeit. Zudem gibt es ein Schnellschachturnier, dessen Ergebnis in die Gesamtwertung mit einfließt. Carlsen gilt als Favorit. Norwegens frischgekürter Sportler des Jahres 2013 führt seit 2010 die Weltrangliste im Schach mit großem Vorsprung an.

aha/dpa



insgesamt 4 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
ellereller 29.01.2014
1.
Na, das wollen wir aber mal nicht hoffen. Erinnert ein bisschen an Beckenbauers Fauxpas anno 1986.
truecrime67 29.01.2014
2.
komisch das ich zuerst schWach weltmeister gelesen haben
mrmink 29.01.2014
3. Ungeliebter Weltmeister
Er kann machen was er will die Schachgemeinde scheint ihn nicht zu mögen. Ich glaube, das er ein würdiger Weltmeister ist und er steht nicht um sonst seit mehr als 3 Jahren an der Weltspitze. Wie sagt man: viel Feind, viel Ehr! Wenn er doch nur einmal lachen oder sonstige Emotionen zeigen würde, oder noch besser verlieren würde, das würde ihn direkt menschlich erscheinen lassen.
Peter Bering 30.01.2014
4.
Zitat von truecrime67komisch das ich zuerst schWach weltmeister gelesen haben
Es ist mir tatsächlich ein Rätsel wie sie darauf kommen. Carlsen ist im Alter von 23 schon drei Jahre lang Welterster, kann nichts dafür, dass Anand bei der WM schwach war und hat dann auch sehr überzeugend gewonnen.Wäre der internationale Schachverband nicht so chaotisch, wäre Carlsen schon mindestens ein Jahr früher Weltmeister geworden.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.