Blitzanalyse zur Schach-WM So verpasste Anand den Sieg

Nach 32 Zügen endete auch die zehnte Partie der Schach-WM in Sotschi zwischen Herausforderer Viswanathan Anand und Titelverteidiger Magnus Carlsen in einem Remis. Der Inder verpasste eine große Chance zum Sieg.

Chessbase.de

Sotschi - In der zehnten Partie der Schach-WM hat Titelverteidiger Magnus Carlsen seine Führung gegen den Herausforderer Viswanathan Anand verteidigt. Mit den schwarzen Figuren wehrte der Norweger alle Angriffe des Inders ab und erreichte nach mehr als drei Stunden Spielzeit im 32. Zug ein Remis.

Im zehnten Duell versuchte Anand in der Grünfeld-Indischen Partie mit aktivem Spiel, seinen Rückstand wettzumachen und hatte lange Zeit die bessere Stellung. Carlsen fand aber trotz der komplizierten Situation immer wieder gute Züge, um das Spiel auszugleichen.

Der Weltmeister führt nun 5,5:4,5 und benötigt aus den restlichen beiden Spielen nur noch einen Punkt, um den Titel zu verteidigen. Nach dem Ruhetag am Samstag wird das Duell am Sonntag fortgesetzt. Carlsen hat dann zum letzten Mal den kleinen Vorteil der weißen Figuren.

Lesen Sie hier die Partie im Protokoll nach.

Lesen Sie hier die Analyse zu den Schlüsselstellungen der neunten Partie.

Expertenanalyse

tpr/dpa

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insgesamt 2 Beiträge
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der_ungläubige 22.11.2014
1. Dümmster Boulevard
"So verpasste Anand den Sieg"... Wenn ich so was schon lese, denke ich an die "Bild". Aber nein, ist ja "Spiegel online", das neue Boulevard-Blatt im Internet. Grauenhaft, wie man eine Schachpartie auf einen einzigen Zug so runterbrechen kann, ohne schamrot zu werden.
Dr. L 22.11.2014
2.
Bei einem Beitrag, der ankündigt, wie Anand den Sieg verpasste, sollte man dann auch wenigstens darlegen, wie er denn hätte gewinnen können. Aber nichts dergleichen konnte ich lesen. Der Computer hat auch während der ganzen Partie keinen echten Gewinn gefunden. Wenn also schon ein Computer mit Elo 3100 das nicht schafft, wie hätte Anand mit Elo 2790 das schaffen können. Im Endeffekt muss ich meinen Vorredner zustimmen, dass das die unterste Schublade journalistischen Arbeitens ist. Erbärmlich, immer geht es nur um Quote statt um kompetente Berichterstattung.
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