Schach-WM in London Zweite Partie, zweites Remis

Titelverteidiger Magnus Carlsen muss bei der Schach-WM in London weiter auf seinen ersten Sieg warten. Auch die zweite Partie endete remis - und war ein großer Erfolg für Herausforderer Fabiano Caruana.
Magnus Carlsen (links) und Fabiano Caruana

Magnus Carlsen (links) und Fabiano Caruana

Foto: Matt Dunham/ AP

Auch die zweite Partie der Schachweltmeisterschaft zwischen Magnus Carlsen und Fabiano Caruana endete remis. Allerdings ging das Spiel schneller als das gestrige zu Ende. Statt nach rund sieben Stunden Spielzeit ersparte sich Herausforderer Caruana in ausgeglichener Stellung nach rund dreieinhalb Stunden ein Weiterspielen.

Carlsen eröffnete die Begegnung klassisch mit dem Doppelschritt des d-Bauern und dem Damengambit, Caruana wählte die Ablehnung des Gambits. Hatte Carlsen seinen Herausforderer in der Auftaktpartie noch mit seinem aggressiven Spiel stark unter Druck gesetzt und den Sieg mehrmals aus der Hand gegeben, so hatten die beiden nun keine große Mühe, das Remis zu erreichen. Wie schon am Vortag kam es zum Turmendspiel, trotz des Mehrbauers von Caruana meisterte Carlsen die Rolle des Verteidigers souverän.

Die zweite Partie, die der Weltmeister aus Norwegen in Weiß begonnen hatte, war ein großer Erfolg für Herausforderer Caruana, der Carlsen in einer Variante des abgelehnten Damengambits mit dem seltenen Zug überraschte. Am Ende hatte Caruana keine Probleme, das Remis zu sichern.

Nach dem morgigen Ruhetag geht es am Montag in die dritte Runde (16 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE). Dann beginnt Caruana mit den weißen Figuren. Hier können sie die zweite Partie Zug um Zug nachlesen.

Ausführliche Informationen, wie SPIEGEL ONLINE über die Schach-WM in London berichtet, finden Sie hier.

ngo/sid