Schach-WM in der Videoanalyse Absehbares Remis im achten Spiel

Schon nach der Hälfte der Partie deutete sich an, dass auch das achte Duell der Schach-WM zwischen Viswanathan Anand und Magnus Carlsen unentschieden enden würde. Eine symmetrische Stellung der Figuren ließ darauf schließen. SPIEGEL ONLINE zeigt die wichtigsten Spielzüge in der animierten Videoanalyse.

SPIEGEL ONLINE / chessbase.com

Hamburg - Nach nur einer Stunde und 15 Minuten war klar: Weltmeister Viswanathan Anand und Herausforderer Magnus Carlsen trennen sich auch im achten Spiel der Finalserie um die Schach-WM mit einem Remis. Für den Inder wird es immer schwieriger, seinen Titel erfolgreich zu verteidigen. Er liegt mitlerweile 3:5 zurück.

Für die achte Partie hatte sich Anand etwas einfallen lassen und überraschte mit seinem ersten Zug. Carlsen brachte das jedoch nur kurz aus der Ruhe; schnell waren die ersten 15 Züge gespielt. Bereits zu diesem Zeitpunkt war abzusehen, dass aus dem Duell erneut kein Sieger hervorgehen wird. Eine symmetrische Stellung der Figuren hatte das angekündigt. Nach insgesamt 33 Zügen war die Partie dann mit einem Unentschieden beendet.

Der internationale Großmeister Daniel King analysiert die achte Partie für Sie exklusiv in der animierten Videoanalyse. Klicken Sie hier, um zum Video zu gelangen.

asi



insgesamt 12 Beiträge
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Seite 1
Spiegelkritikus 19.11.2013
1. Jetzt beginnt die entscheidende Endphase im Duell
Wie schon das letzte Spiel entäuschte auch dieses. Beide Spieler sind zu einem weit höheren Niveau fähig, wobei Anand vorlegen müsste, da Carlsen mit seinen zwie Siegen natürlich kein Risiko mehr geht und noch so gerne auf ein Remis einschwenkt. Doch noch ist nicht alles verloren. Anand muss das nächste Spiel, bei dem er mit Weiss Anzugsvorteil hat, unbedingt gewinnen. Bisher hat ihn der Stress, hinten zu liegen, ziemlich blockiert und mutlos gemacht. Das könnte sich jetzt ändern, da es ums Ganze geht. Stress kann bekanntlich auch ungeahnte Kräfte mobilisieren. Anand müsste nur mal befreit an seinem tatsächlichen oberen Limit spielen, das dürfte ausreichen. Auch für das Publikum wäre es hoch interessant, wenn Anand das nächste Mal auf 5:4 verkürzen kann. Dann könnte auch der kühle Carlsen noch ins Schwitzen kommen und in den restlichen Spielen den einen oder anderen Fehler machen.
granddame 19.11.2013
2. taugt nichts
Der ausländische Sprecher ist kaum zu verstehen - nicht nur die Aussprache sondern obendrein noch die Aufnahmequalität. Und für einen Laienspieler geht alles viel zu schnell. Weshalb kann man die Züge nicht langsamer zeigen - markiert altes Feld - neues Feld. Also anderer Sprecher und modernere Darstellung. Dann gäbe es sicher deutlich mehr Interessenten die nicht wie ich nach 30 Sekunden abschalten (müssen).
THINK 19.11.2013
3.
Zitat von granddameDer ausländische Sprecher ist kaum zu verstehen - nicht nur die Aussprache sondern obendrein noch die Aufnahmequalität. Und für einen Laienspieler geht alles viel zu schnell. Weshalb kann man die Züge nicht langsamer zeigen - markiert altes Feld - neues Feld. Also anderer Sprecher und modernere Darstellung. Dann gäbe es sicher deutlich mehr Interessenten die nicht wie ich nach 30 Sekunden abschalten (müssen).
Unbedingt sollte man die Züge langsamer zeigen. Slow Motion in mehreren Geschwindigkeiten wäre ideal. Ausserdem sollten die Figuren mit Namen gekennzeichnet werden (z.B. Bauer schwarz ganz links aussen).
Kopflaus 19.11.2013
4. Tolles Angebot von SO
Es gefällt mir sehr gut, was Spiegel Online und Herr King da auf die Beine stellen. Manchmal ist der Spielverlauf etwas holprig aber das ist vermutlich der Eile geschuldet. Man möchte ja möglichst schnell mit dem Video raus und morgen interessiert sich kaum noch einer für das Spiel von heute. Danke!
jadota 19.11.2013
5. @ 2. granddame 18:46
Erbarmen für den Kommentator. Er ist Engländer oder Performer. Und, ich glaube trotzdem einen guten Schachspieler. Für die Tonqualität des Mikrofons ist er nicht zuständig. Und Sie können allemal, gnädige Granddame, das Spiel Zug um Zug nach ihrem Tempo und still nachklicken.
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