Schach-WM Hier können Sie die 11. Partie zwischen Carlsen und Caruana nachspielen

Den Ausgang dieser Partie vorauszusagen, war angesichts des bisherigen Verlaufs der Schach-WM nicht allzu schwer. Auch die 11. Partie zwischen Magnus Carlsen und Fabiano Caruana endete Remis. Hier können Sie sie nachspielen.

Fabiano Caruana unter Beobachtung
FACUNDO ARRIZABALAGA/EPA-EFE/REX

Fabiano Caruana unter Beobachtung


Zum elften Mal hieß es am Ende bei der diesjährigen Schach-WM in London: unentschieden. Magnus Carlsen und sein Herausforderer Fabiano Caruana arbeiten mit Macht auf die Entscheidung im Tiebreak hin. Alle Duelle endeten bislang per Unentschieden.

Im Unterschied zu früheren Partien war die Auseinandersetzung am Samstag eine eher spannungsfreie Angelegenheit. Beiden gelang es nicht, sich einen echten Vorteil herauszuarbeiten: Das Remis war logisch.

Nach einem weiteren Ruhetag kommt es am Montag zur zwölften und damit letzten regulären Partie der diesjährigen Weltmeisterschaft. Sollte es dann das nächste Remis geben, folgt ein Tiebreak. Dabei werden zunächst vier Partien im Schnellschach gespielt, bei denen die Bedenkzeit auf 25 Minuten verkürzt wird. Wenn danach immer noch kein Gewinner feststeht, folgen maximal zehn Partien im Blitzschach mit nur noch fünf Minuten Bedenkzeit.

Hier können Sie die elfte Partie nachspielen. Klicken Sie sich mit den Pfeiltasten unter dem Schachbrett bequem durch die einzelnen Phasen des Duells.

aha



insgesamt 7 Beiträge
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Seite 1
legeips62 25.11.2018
1. Wie wäre es denn
mit gleich 100 Partien im Blitzschach? Ist ja wie bei der Formel 1. 80 Runden im Kreis Benzin verfahren und dann wird in der Boxgasse beim Reifenwechsel per "Undercut" das Rennen gewonnen...
In-Golf 25.11.2018
2. Beamtenmikado
Die beiden interpretieren das Spiel der Könige als bürokratische Angelegenheit falsch. Die FIDE sollte diese Farce abbrechen und würdige Grossmeister um den Titel spielen lassen.
keyjay 25.11.2018
3. Wo liegt das Problem?
MC ist Weltmeister, FC der Herausforderer, der sich für die WM qualifiziert hat. Beide sind Könner Ihres Faches und neutralisieren sich. Mehr als die Hälfte der Partien sind sehr interessant, sofern man sich für diesen Denksport interessiert. Sie sprechen von Farce, wahrscheinlich weil Sie keine Ahnung von Schach haben oder Sie sich für diese Sportart nicht interessieren. Was da abgebrochen werden soll oder wer letztendlich gegen wen um die WM spielen soll, bleibt wohl Ihr Geheimnis.
ambulans 25.11.2018
4. >in-golf (#2, oben),
Zitat von In-GolfDie beiden interpretieren das Spiel der Könige als bürokratische Angelegenheit falsch. Die FIDE sollte diese Farce abbrechen und würdige Grossmeister um den Titel spielen lassen.
merci - sie sehens wohl genauso wie ich: was soll daran "weltmeisterlich" sein? fehler über fehler, wer chancen nicht erkennt oder wahrnehmen kann, ist eben nicht reif für so ein turnier. ich hab mir ja schon mal meinen mund verbrannt, aber ich bleibe dabei: beide teilnehmer sind (leider) keine kompletten schachspieler (offensive wie defensive) wie etwa kasparow vs karpow damals; woher diese exorbitant hohen "ELO"-zahlen stammen sollen, erschließt sich (für mich) nicht; meinetwegen bundesliga-niveau, aber nicht mehr ...
allesamt 25.11.2018
5.
Zitat von ambulansmerci - sie sehens wohl genauso wie ich: was soll daran "weltmeisterlich" sein? fehler über fehler, wer chancen nicht erkennt oder wahrnehmen kann, ist eben nicht reif für so ein turnier. ich hab mir ja schon mal meinen mund verbrannt, aber ich bleibe dabei: beide teilnehmer sind (leider) keine kompletten schachspieler (offensive wie defensive) wie etwa kasparow vs karpow damals; woher diese exorbitant hohen "ELO"-zahlen stammen sollen, erschließt sich (für mich) nicht; meinetwegen bundesliga-niveau, aber nicht mehr ...
Wer sich wie Sie und In-Golf über die Leistungen so despektierlich äußert, zeigt, dass er von Schach keine Ahnung hat. Was hier als "Fehler" bezeichnet wird, ist die Folge von Computer-Analysen, die es früher zu Zeiten eines Kasparow oder Fischer nicht gab. Zur Zeit gibt es wohl keinen Schachspieler, der eine reelle Chance gegen Carlsen oder Caruana hätte. Und weil die Spitzenspieler fast alle Eröffnungen einschließlich besonderer Varianten bis mindestens zum 10.-15. Zug, insbesondere durch Computer-Analysen und Coaches gefördert, kennen, ist es heute sehr viel schwerer, einen brauchbaren Vorteil herauszuspielen. Damals war es bei guter Vorbereitung leichter, einen Vorteil zu erzielen, so dass mehr Gewinnpartien entstanden.
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